The Global Liveability Index 2021: In dieser Stadt lebt man am besten in Corona-Zeiten

Wenn du irgendwo auf der Welt leben könntest, welchen Ort würdest du dir aussuchen? Nach Recherchen des Economist steht eine Stadt ganz oben auf der Liste. Und dies besonders in Zeiten von Corona.

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Jedes Jahr ermittelt der Economist ein Ranking mit den lebenswertesten Städten der Welt. Und im Zuge der Corona-Pandemie rutschten einige der europäischen Städte ab, während andere die Top 10 erstmals erreichten. Besonders eine Stadt hob sich in Corona-Zeiten von den üblichen Nominierten ab.

Corona drückt die Lebensqualität

Insbesondere europäische Städte verzeichneten in diesen schwierigen Zeiten einen Rückgang ihrer Lebensqualität. Der halbjährliche Bericht, der 140 Städte weltweit nach ihren durchschnittliche Gesamtwert der Lebensqualität bewertet, nennt die zweite Welle des Lockdowns in ganz Europa im Winter und Frühjahr als Hauptursache für diese Trendwende.

Doch wieso? Die durchschnittlichen Lebensbedingungen gingen aufgrund der Corona-Lage zurück. Dies wurde aufgrund verschiedener Kriterien befunden, doch vor allem aufgrund der eingeschränkten kulturellen Aktivitäten und der Belastung des Bildungssystems. Und die Gewinnerstadt kam bislang besonders gut durch die Gesundheitskrise, da es "durch eine frühere Reaktion als in den meisten Ländern der Welt gelungen ist, die Pandemie schneller einzudämmen".

And The Winner Is..

Denn während die Welt weiterhin mit der Coronavirus-Pandemie zu kämpfen hat, wurde die Metropole Auckland in Neuseeland zur lebenswertesten Stadt weltweit gekürt. Dies ist vor allem auf den erfolgreichen Umgang des Landes mit Covid-19 zurückzuführen, der es laut der Economist Intelligence Unit (EIU) ermöglichte, Schulen, Theater, Restaurants und andere kulturelle Attraktionen während des Erhebungszeitraums vom 22. Februar bis 21. März 2021 geöffnet zu lassen.

Neuseeland hat im vergangenen Jahr mehrere Wochen lang eine strenge landesweite Sperrung eingeführt, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Es schloss auch seine internationalen Grenzen für die meisten Reisenden. Das Land hat außerdem ein geringes Maß an Korruption und sein demokratisches System funktioniert gut mit einer beliebten Premierministerin, die keine geringere als Jacinda Ardern ist. Auch Straßen, Wasser, Strom, öffentliche Verkehrsmittel funktionieren einwandfrei. Dazu kommt ein gemäßigtes Klima. Inmitten von Vulkantälern gelegen und von zwei Häfen umgeben, hat die Stadt eine durchschnittliche Temperatur von 23 Grad im Januar und 15 Grad im August. Als Bonus gibt es viele öffentliche Gärten und große Grünflächen.

Gewinn ist der Pandemie geschuldet

Auch die Kultur spielt eine wichtige Rolle. Es gibt viele interessante Orte, wie die Toi o Tāmaki-Kunstgalerie, die Werke von Künstlern aus Ozeanien und Europa zeigt oder den Matakana-Markt. Ganz zu schweigen davon, dass die kulinarische Szene ausgezeichnet ist, mit köstlichem lokalem Fleisch, Meeresfrüchten und herrlichem Sauvignon Blanc, welches einen exzellenten Ruf weltweit genießt. Insbesondere ist der Gewinn jedoch der Pandemie geschuldet.

Die vor Ort durchgeführten Studien kamen demnach zu dem Schluss, dass Auckland die Pandemie besonders gut auf die Pandemie reagiert hat. Die Einwohner von Auckland konnten weiterhin normal leben, ihre Kinder zur Schule bringen, ins Kino gehen oder ausgehen. Außerdem ist es interessant festzustellen, dass laut diesem Bericht 6 der 10 besten Städte zum Leben sich aktuell entweder in Neuseeland oder Australien befinden. Neugierig auf die anderen Gewinner?

Die kompletten Top 10 findest du in unserem Video.