Wie die Profis: So stellt ihr euren eigenen Joghurt her
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Wie die Profis: So stellt ihr euren eigenen Joghurt her

Ihr wollt euren Joghurt einfach selbst machen? Gar kein Problem! Hier kommen ein paar Methoden für euch, mit denen es ganz sicher gelingen wird. Viel Spaß!

Selbstgemachtes liegt im Trend und ganz vorne mit dabei sind selbstgemachte Joghurts. Einfach, lecker und noch dazu gut für die Umwelt. Wir stellen euch die unterschiedlichen Methoden der Joghurtherstellung für Zuhause vor.

Gute Gründe, Joghurt selbst zu machen

Ökonomisch: Joghurt selbst zu machen, kostet nicht viel. Ihr braucht nur einen Naturjoghurt oder ein Päckchen Milchsäurebakterien und einen Liter Milch. Das Gute: Wenn ihr Joghurt regelmäßig selbst macht, könnt ihr ihn wiederverwenden und neuen daraus herstellen. So kosten euch acht normale Joghurts nicht mehr als 1,50 Euro.

Keine Abfälle: Joghurt ist sehr gesund, doch die Deckel und Becher aus Plastik verursachen auch ziemlich viele Abfälle. Mit hausgemachten Joghurts benutzt ihr nur wiederverwendbare Gläser, die nachhaltig und weniger schädlich für die Umwelt sind.

Ganz einfach: Joghurt selbst herzustellen, ist keine Raketenwissenschaft. Jeder kann es schaffen, denn es ist wirklich nicht schwierig. Ihr nehmt einfach die Milch und mischt sie mit Joghurt oder den Milchsäurebakterien und gebt die Mischung zum Reifen in den Ofen oder in den Joghurtbereiter. Ganz einfach oder?

Gesünder: Schluss mit gesüßten oder künstlich aromatisierten Joghurts aus dem Supermarkt! Wenn ihr den Joghurt selbst macht, könnt ihr entscheiden, welche Zutaten ihr verwendet und wie viel. Ihr wählt aus, ob ihr Kuh- oder Ziegenmilch nehmt und ob ihr Zitronenzesten, Vanille, Zucker oder Früchte hinzufügt.

Das Rezept für selbstgemachten Joghurt

Wenn ihr euch entschieden habt, euren eigenen Joghurt herszustellen, gibt es zwei Methoden, um ihn zuzubereiten: Man lässt ihn entweder im Ofen oder einem Joghurtbereiter reifen.

Mit einem Joghurtbereiter: Ganz besonders einfach kann man Joghurt mit einem Joghurtbereiter herstellen. Das lohnt sich in erster Linie, wenn ihr regelmäßig Joghurt macht und dafür in ein solches Gerät investieren wollt. Hierfür muss es nicht das teuerste Modell sein. Eins zwischen 20 und 30 Euro reicht vollkommen für eure eigene Joghurtproduktion aus.

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Je teurer das Gerät, desto mehr Optionen habt ihr: Vorausplanung, mehr Behälter, unterschiedliche Joghurtarten (Trinkjoghurt, griechischer Joghurt, cremige Desserts, Quark) etc. Ihr entscheidet.

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Ihr wollt euren Joghurt in einem Joghurtbereiter herstellen? Gute Wahl! Jetzt braucht ihr lediglich noch ein paar Zutaten, damit ihr schnell loslegen könnt:

  • 1 Päckchen Milchsäurebakterien (Bioladen, Supermarkt) oder einen Naturjoghurt
  • 1 Liter Milch in Raumtemperatur

Mischt die Milchsäurebakterien mit der Milch und füllt die Mischung in die Gefäße des Joghurtbereiters. Lasst euren Joghurt acht bis zehn Stunden reifen. Sobald euer Joghurt fermentiert ist, müsst ihr ihn in den Kühlschrank stellen. Dort hält er sich zwischen sieben und zehn Tagen.

Im Ofen: Wenn ihr keinen Joghurtbereiter habt, ist das auch kein Problem! Ihr könnt euren Joghurt im Ofen herstellen und zwar ganz genauso wie mit einem Joghurtbereiter.

Heizt den Ofen auf 50°C vor. Nehmt das Backblech heraus und füllt es mit Wasser. Stellt dann die Joghurtgläser auf dem Backblech für acht bis zwölf Stunden in den Ofen. Statt des Blechs könnt ihr auch eine Auflaufform nehmen und diese bis zur Hälfte mit Wasser füllen. Anschließend müsst ihr euren Joghurt in den Kühlschrank stellen. Fertig!

Hausgemachten Joghurt verfeinern

Um eure Joghurts geschmacklich aufzupeppen, könnt ihr zum Beispiel Dulce de leche, Kompott oder Fruchtpüree hinzufügen, sobald der Joghurt fermentiert ist.

Wenn ihr ihn mit Vanille, Zitrone oder anderen Aromen verfeinern wollt, kocht die Milch auf und lasst sie ziehen, bevor ihr die Milchsäurebakterien dazu gebt und die Mischung in die Gläser füllt. Viel Spaß!

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Übrigens: Wenn ihr merkt, dass ihr noch alten Joghurt im Kühlschrank stehen habt, dann schmeißt ihn nicht weg! Es gibt einige Rezeptvorschläge, was ihr damit noch zaubern könnt.

Von Thomas Schmitt
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