Richtige Hautpflege: Mit diesen Tipps kommst du gut durch den Alltag
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Richtige Hautpflege: Mit diesen Tipps kommst du gut durch den Alltag

Eine gesunde und gepflegte Haut ist ein leidiges Thema. So beginnen Hautprobleme häufig im Teenageralter mit lästigen Pickeln, verschaffen dir im fortschreitenden Alter trockene Haut und führen dann spätestens ab deinen dreißiger Jahren zur Faltenbildung. Darum ist die richtige Pflege deiner Haut umso wichtiger!

Einige der Probleme lassen sich zwar nicht vermeiden, die Haut kann dennoch mit der richtigen Hautpflege in Schuss gehalten werden. Für unterschiedliche Baustellen am Körper helfen dir dabei verschiedenste Produkte und Tricks - das richtige Maß zu finden ist aber mindestens genauso wichtig.

Pflege beginnt bei der regelmäßigen Reinigung

Grundvorraussetzung für eine ideale Hautpflege ist deren Reinigung. Dies trifft auf jeden Hauttyp zu, ganz unabhängig von deinem Alter. Dein Gesicht solltest du täglich gründlich waschen - ob unter der Dusche oder mit Waschlappen und Seife spielt dabei keine Rolle.

Genauso wichtig ist das allabendliche Abschmink-Ritual. Make-up, Puder, aber auch Abgase und Staub verstopfen sonst in der Nacht unsere Haut und diese kann sich nicht erholen. Das muss sie aber, um neue Zellen bilden zu können. Wird sie in diesem Prozess gestört, kann das zu Rötungen, Trockenheit und Irritationen führen.

Wer sich nicht regelmäßig das Make-up entfernt, erhöht das Risiko von freien Radikalen. Das kann sogar dazu führen, dass deine Haut schneller altert. Und übrigens, wer seine Wimpern über Nacht getuscht lässt, riskiert, dass sie ausfallen oder abbrechen. Also doch lieber zum Make-up-Entferner greifen!

Für eine schöne Haut muss man sich unbedingt jeden Abend abschminken  Ekaterina_Jurkova@Getty Images

Freie Radikale

Wenn deine Haut eine intensive Pflege benötigt, kann das ganz unterschiedliche Ursachen haben. Es muss nicht bedeuten, dass du ungepflegt bist. Eine Ursache für problematische Haut können sogenannte freie Radikale sein. Dabei handelt es sich um Moleküle, Ionen oder Atome, die mindestens einen ungepaarten Elektron enthalten. Sie entstehen aus physikalischen, chemischen und bio-chemischen Gründen.

In deinem Körper werden tägliche wegen deinem Stoffwechsel freie Radikale produziert. Noch mehr freie Radikale entstehen übrigens, wenn wir unter Stress stehen. Kommt unser Körper mit der regulär produzierten Menge an freien Radikalen klar, wird ein Überschuss durch zum Beispiel Schlafmangel oder körperliche Verausgabung deiner Gesundheit gefährlich.

Sie beschädigen unsere Zellstruktur, können sogar deine DNS attackieren. Dadurch können Krankheiten wie Krebs entstehen. Auf deiner Haut zeigt sich die beschädigte Zellstruktur durch Falten, Trockenheit, Pigmentflecken, Altersflecken und ein lederartiges Hautbild.

Die falsche Ernährung

Ein weiterer Grund für ein schlechtes Hautbild kann deine Ernährung sein. Wer unerlässlich Fast Food und Süßigkeiten in sich hineinstopft, schadet nicht nur seinem Herz und Gehirn, sondern auch der Haut.

Für ein gesundes Hautbild solltest du tagsüber genügend Wasser trinken und auf Alkohol so gut es geht verzichten. Sorge dafür, deinem Körper genügend Vitamine zu zuführen, indem du viel Obst und Gemüse isst.

Außer deiner Ernährung solltest du für eine schöne Haut das Rauchen unterlassen, regelmäßig Sport treiben (am besten in der freien Natur) und auf einen deinem Hauttyp entsprechenden Sonnenschutz achten.

Sport kann dir bei der Verbesserung deins Hautbildes helfen  DaniloAndjus@Getty Images

Der Körper schafft vieles auch alleine

Was bei der Hautpflege oft unterschätzt wird, ist die eigene Fähigkeit der Haut, sich selbst zu regenerieren. Daher kann es ebenfalls eine wichtige Devise sein, der Haut und den Poren einen gewissen Freiraum zu bieten und es mit den Cremes und Ölen nicht zu übertreiben.

Da hier viel von den eigenen Gewohnheiten und vom Hauttyp abhängt, ist eine gewisse Erfahrung mit der eigenen Haut nicht unwichtig. Gleichzeitig solltest du das Prinzip einzelner Pflegeprodukte verstehen, da dir beispielsweise fettspendende Produkte bei einer ohnehin schon fettigen Haut nichts hilft. In diesem Fall braucht du eher entfettende Produkte. Die richtige Bodylotion oder Creme ist also das A und O. Finde unbedingt heraus, welche Hautcreme deiner Haut guttut!

Die vielen Baustellen des Körpers richtig angehen

Bei deiner Hautpflege kannst du nie davon ausgehen, dass es die eine, universale Lösung für alle Hauttypen gibt. Jede Haut ist unterschiedlich und bringt eigene Probleme mit sich, die individuelle behandelt werden müssen. Daher solltest du mit deiner Hautpflege immer nur auf deine akuten Probleme reagieren und auch hier wieder deine Erfahrungen walten lassen.

Hauptbaustelle ist in der Regel das Gesicht, immerhin ist dieses fast immer an der frischen Luft und muss gleichzeitig vielen Bewegungen standhalten. Pickel und spätere Faltenbildung sind logisch und lassen sich teilweise auch gar nicht verhindern. Wer unter Akne leidet, braucht einfach eine andere Pflege, als jemand mit trockener Haut.

Je nach Hauttyp kannst du von Zeit zu Zeit eine Maske auftragen  Klaus Vedfelt@Getty Images

Hautpflege an den richtigen Hauttypen anpassen

Die richtige Pflege für deinen Hauttyp ist also wirklich nicht zu unterschätzen. Das beginnt schon bei der Hautfarbe. So gibt es von besonders hellen bis hin zu dunklen Hauttypen oft ähnliche Probleme, die sich beispielsweise in der Trockenheit und in der UV-Empfindlichkeit widerspiegeln und die dementsprechend versorgt werden müssen.

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Wähle bei deinen Hautpflegeprodukten unbedingt die für deinen Hauttyp vorgesehenen Produkte aus. Ein weiterer wichtiger Tipp, der für alle Hautpflegeprodukte gleichermaßen gilt, ist, dass du dich über die Inhaltsstoffe informierst. Nur so kannst du wirklich wissen, inwieweit dir das Produkt bei Pflege helfen kann.

In dem Video weiter oben helfen wir dir, deinen Hauttypen zu erkennen. Willst du aber hundertprozentig sicher gehen, solltest du einen Dermatologen aufsuchen.

Von Sarah Kirsch
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