Butter beim Kochen und Braten: Dieser häufige Fehler gefährdet deine Gesundheit!

Verwendet ihr Butter zum Kochen? Dann aufgepasst, denn viele begehen damit den folgenden Fehler!

Butter beim Kochen und Braten: Dieser häufige Fehler gefährdet deine Gesundheit!
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Nicht nur Franzosen besitzen eine äußerst enge Beziehung zur Butter. Auch wenn Frankreich das Land ist, in dem der durchschnittliche Butterkonsum der höchste der Welt ist: Jeder Franzose verzehrt jährlich etwa acht Kilogramm Butter, was für ein Rekord! In Deutschland sind es hingegen fast sechs Kilogramm.

Geht es aber um den richtigen Umgang damit, fehlt es sowohl in Frankreich als auch bei uns meist an tieferem Einblick. Einen Fehler solltet ihr aber auf jeden Fall vermeiden, wenn ihr mit Butter kocht.

Aufgepasst bei schwarz gewordener Butter

Um Gemüse oder Fleisch anzubraten, greifen viele Menschen zur Butter, als Alternative zum Olivenöl. Hier spricht man dann von der berühmten Butterflocke, die allen Gerichten den zarten Schmelz verleiht. Man muss dabei aber aufpassen, dass die Butter nicht zu stark erhitzt wird. Im Idealfall darf deren Temperatur die 140°C nicht übersteigen.

Jenseits dieser 140°C fängt die Butter nämlich an, braun zu werden. Hier spricht man dann fachmännisch von der Maillard-Reaktion, die auf eine komplexe Interaktion von Proteinen und Kohlenhydraten in der Butter zurückgeht.

Die dunkel gewordene Butter setzt sich somit aus schädlichen und entzündlichen Molekülen zusammen. Kann man bräunliche Butter noch gelten lassen, ist schwarz gewordene Butter absolut zu vermeiden, denn sie kann wirklich schädlich für eure Gesundheit sein.

Die beste Art, sich mit Butter zu verwöhnen

Gehen die Meinungen der Ärzte über Butterschmalz auseinander, trifft das aber nicht auf Butter aus nicht pasteurisierter Milch zu: Denn diese wird allgemein als für eure Gesundheit förderlich betrachtet (nur, wenn man sie in Maßen konsumiert, versteht sich).

Man kann sich diese auf das Butterbrot schmieren und über dem Gemüse oder den Kartoffeln schmelzen lassen. Auch einem Fischfilet kann sie eine schmelzende Note verleihen. Wollt ihre eure Nahrungsmittel mit Butter kochen, wählt dafür nie zu hohe Temperaturen.

Ghee - die gesunde Alternative

Wenn ihr schon einmal in einem Kochbuch indischer Rezepte geblättert habt, ist euch sicher das Ghee nicht entgangen. Es handelt sich hierbei um eine Art von Butterschmalz, die man häufig in der indischen Küche verwendet.

Das Ghee entspricht also einer Art Butter, der man durch Filtern das Wasser, die Proteine und die Laktose entzogen hat. Ghee ist bekannt für seine wiederbelebenden und gut nährenden Eigenschaften. Auch hat Ghee einen entscheidenden Vorteil: Es brennt beim Erhitzen niemals an, womit es eine wunderbare Alternative zur Butter darstellt!