So krass schädigt Zucker unser Gehirn
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So krass schädigt Zucker unser Gehirn

Zucker ist in unzähligen Lebensmitteln enthalten und manchmal sogar in welchen, von denen man es nie gedacht hätte. So passiert es ganz leicht, dass man viel zu viel davon zu sich nimmt, und dabei sind die Auswirkungen auf das Gehirn extrem.

Fastfood, Kekse, Fertiggerichte, Sandwiches und Gemüsekonserven: Fast in all unserem Essen ist Zucker enthalten. Kommt noch eine kleine Zuckerabhängigkeit hinzu, sind die Auswirkungen auf den Körper alles andere als gut, vor allem für das Gehirn.

Die Auswirkungen von Zucker auf das Gehirn

Der Zuckerkonsum hat in den letzten Jahrzehnten extrem zugenommen. Und dabei ist der übermäßige Konsum von Zucker alles andere als harmlos und kann verheerende Auswirkungen auf das Gehirn haben.

Das Journal of Biology Chemistry gibt nun bekannt, dass Zucker eine Ursache von Alzheimer sein kann. Bei Personen, die übermäßig Zucker konsumieren, wie Diabetikern, sind die Risiken zerebraler Erkrankungen am höchsten.

Das Charité Universitätsklinikum in Berlin bestätigt anhand mehrerer Studien, dass Personen mit erhöhtem Blutzuckerspiegel am häufigsten unter Beeinträchtigungen des Erinnerungsvermögens leiden.

Unabhängig von den negativen Folgen für das Gehirn, kann übermäßiger Konsum von Zucker bestimmte Krebsarten fördern und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Bluthochdruck steigern.

Setzt auf die guten Zuckersorten und Zuckerentzug

Man sollte den Zuckerkonsum also möglichst gering halten. Ersetzen kann man Zucker zum Beispiel durch gesunde Lebensmittel wie Kokoszucker oder nicht raffinierten Zucker. Am besten kocht man das, was man zu sich nimmt, selber. So kann man es am einfachsten vermeiden, ungewollt Zucker zu sich zu nehmen und kann den Zucker in seinen Rezepten durch gesündere Lebensmittel ersetzen.

Zuckerverzicht für einen gesunden Lebensstil  Sofiya Salonko / EyeEm@Getty Images

Um weniger abhängig vom Zucker zu sein, sollte man auf zuckerhaltige Lebensmittel wie Honig, Agavendicksaft und alle Arten verarbeiteter Lebensmittel verzichten. Besser setzt man auf möglichst wenig verarbeitetes Obst, Gemüse und Getreide.

Stellt euch darauf ein, dass ihr während des Umstiegs Migräne bekommen könnt und euch schlapp fühlt, aber wenn ihr es einmal geschafft habt, werdet ihr euch viel besser fühlen!

Von Sarah Kirsch

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