Sie verliert ihre Tochter, dann trifft die Behörde eine unverständliche Entscheidung

Sie verliert ihre Tochter, dann trifft die Behörde eine unverständliche Entscheidung

Die kleine Léana wird Opfer des Attentats in Nizza im Juli 2016. Was danach ihrer Mutter widerfährt, macht die ganze Welt wütend.

Was für ein Skandal! Die junge Mutter Margot ist am Tag des Anschlags auf Nizza am 14. Juli 2016 mit ihrer kleinen Tochter vor Ort. Die zweijährige Léana stirbt bei dem Attentat und der Schock und die Trauer sitzen tief bei der damals 22-jährigen Mutter. Als wäre das noch nicht schlimm genug, wird der jungen Frau, die früher als Tagesmutter gearbeitet hat, nach dem Tod ihrer Tochter das Recht auf Sozialhilfe verweigert. Die Begründung: Ihre Tochter ist gestorben und darum habe sie nun kein Anrecht mehr auf die Sozialleistungen.

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Margot ist nach dem Tod ihrer Tochter so in Trauer, dass sie ihren Beruf als Tagesmutter nicht mehr ausüben kann und sie zieht zu ihren Eltern, die ihr eine große Stütze sind und ihr bei der Trauerbewältigung helfen. Auch sie sind geschockt von der Entscheidung der französischen Verwaltung, Margot keine Sozialleistungen zu zahlen, obwohl, bzw. gerade weil sie ihr Kind verloren hat. Wer kein unterhaltspflichtiges Kind hat, hat auch keinen Anspruch auf die Sozialleistungen. Wir finden: Einfach nur unmöglich, wie mit einer trauernden Mutter umgegangen wird!

• Sophie Kausch
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