Angelina Jolie: Ist Sohn Maddox Opfer eines Kinderhändlerrings?

Normalerweise wollte Angelina Jolie mit ihren Adoptionen etwas gutes bezwecken, doch das scheint in einem Fall wohl nach hinten losgegangen zu sein. Ihr Sohn Maddox soll seiner ehemaligen Familie geraubt worden sein.

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Angelina ist bekannt dafür, dass sie sich jenseits des Glanz und Glamours in Hollywood für die Menschen einsetzt, die es nicht so gut haben wie sie.

Hollywood-Star mit grossem Herz

Infolgedessen adoptiert sie mit ihrem Ex-Mann Brad Pitt vor einigen Jahren drei Kinder aus verschiedenen Ländern, über die beide nach ihrer Trennung das geteilte Sorgerecht haben.

Eines der adoptierten Kinder ist Sohn Maddox, der 2001 in Kambodscha geboren wurde und dessen Eltern nicht mehr leben sollen. Aus diesem Grund beschließt das ehemalige Hollywood-Superpaar, den Waisen ein Jahr nach seiner Geburt zu adoptieren.

Maddox hat es auch viele Jahre später nicht leicht, als er 2021 als Zeuge gegen seinen Adoptivvater Brad Pitt vor Gericht aussagen muss.

Doku soll illegale Aktivitäten aufdecken

Dass sich Angelina durch die Adoption in die Hände eines womöglich kambodschanischen Kinderhändlerrings begibt, weiß sie zu dem Zeitpunkt angeblich nicht. In der US-Dokumentation The Stolen Children sollen die vermeintlich unethischen Praktiken von Adoptionen in dem asiatischen Land untersucht werden.

In der Dokumentation wird behauptet, dass kambodschanische Kinder ihren Familien unfreiwillig weggenommen werden, um sie dann an reiche Familien à la Jolie-Pitt zu vermitteln.

Unternehmen wegen Kinderhandels verurteilt

Soll das etwa bedeuten, dass Maddox gar kein Waisejunge ist und seine biologische Mutter ihres Kindes beraubt wurde? Möglich wäre es, zumal der Adoptionsprozess zu der Zeit einmal gestoppt wurde.

Grund dafür sind Anschuldigungen gegenüber der Adoptionsagentur gewesen. Diese sollen demnach Kinderhandel betrieben haben, weshalb die Verwalterin des Unternehmens später sogar vor Gericht verurteilt wurde.

Gefälschte Adoptionsdokumente?

Angelina Jolie soll von all dem nichts gewusst haben. So vergewissert sie in den Dokumenten ihres Sohnes, dass mehrmals aufs Genaueste kontrolliert wurde, dass Maddox Mutter nicht mehr leben und Angelina keiner Frau ihr Kind entziehen würde.

Das sieht ein Sozialarbeiter aus Kambodscha jedoch anders. Vor vier Jahren schon behauptet dieser, dass er in die Fälschung der offiziellen Adoptionspapiere miteinbezogen wurde. Ob diese Unterstellung stimmt, wurde bisher nicht geprüft.

Wahrheit soll mithilfe der Doku ans Licht kommen

Das hat die Filmemacherin der Dokumentation aber jetzt vor. Elizabeth Jacobs will mit The Stolen Children bezwecken, dass vermeintliche Fälle der kambodschanischen Kinderhändlerringe aufgeklärt werden.

Ob Angelina Jolie tatsächlich ein Teil dieser illegalen Aktivitäten gewesen ist, bleibt abzuwarten. Fraglich ist es, wenn man bedenkt, dass sich die Schauspielerin sonst mit Herz und Seele für mehr ethnische Gerechtigkeit einsetzt.