"Dirty Dancing": Warum sich Patrick Swayze und Jennifer Grey hassten

Mit Dirty Dancing wurden Johnny Castle und "Baby" zu einem der Kultpärchen der Kinowelt. Doch hinter der Fassade der Leidenschaft herrscht wohl ziemlich angespannte Stimmung. Warum hassen sich Patrick Swayze und Jennifer Grey?

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Der 1987 erschienene Streifen Dirty Dancing ist mittlerweile über die Generationen hinweg zu einem echten Kultfilm geworden und die herzzerreißende Liebesgeschichte von Johnny Castle und "Baby" macht aus den beiden eines der unvergesslichsten Pärchen der letzten 50 Jahre.

Doch was auf der Leinwand wie die große Liebe wirkt, ist hinter der Kamera nichts als Abneigung. Die beiden Stars können sich nämlich nicht ausstehen.

Unstimmigkeiten aus früherer Zusammenarbeit

Bereits vor Dirty Dancing haben Jennifer Grey und Patrick Swayze zusammen für den Film Red Dawn gearbeitet. Schon da kommen die ersten Spannungen zwischen den beiden auf.

Ihr Altersunterschied – die Schauspielerin ist 8 Jahre jünger als der Star aus Ghost –, doch vor allem ihre gegensätzlichen Charaktere, machen das Miteinander nicht gerade leicht.

Die Produzentin von Dirty Dancing, Linda Gottlieb, berichtet gegenüber der Huffington Post:

Sie wirkte schwach auf ihn. Authentisch und naiv.

Und während Jennifer Grey bei jedem Take anders abschneidet, ist Patrick Swayze schon ein eingefleischter Profi und liefert immer und immer wieder die gleiche Qualität ab, wie Cheatsheet erinnert:

Sie fing leicht an zu weinen, sie war emotional und er hat sich irgendwie ein bisschen über sie lustig gemacht. Er war ein Macho.

Die Hochzeit zweier Gegensätze

Über die "Gefühlsduseligkeit" spricht Patrick Swayze auch in seiner Autobiographie TheTime of My Life. Darin schreibt der 2009 tragisch verstorbene Schauspieler über seine Kollegin:

Sie wirkte extrem emotional, mal brach sie in Tränen aus, wenn jemand sie anschrie. Ein anderes Mal waren wir gezwungen, Szenen immer und immer wieder zu drehen, weil sie nicht aufhören konnte zu lachen.

Angst vor allem

Er selbst habe für solche Wiederholungen nur wenig Geduld gehabt, so der Schauspieler. Gegenüber The Hollywood Reporter kommt auch Jennifer Grey auf ihr durchwachsenes Verhältnis zu sprechen:

Seine Furchtlosigkeit und meine Angst vor allem, das war wie eine Ehe mit zwei Gegensätzen. Er konnte alles machen und ich hatte Angst vor allem.

Erste Details zu Dirty Dancing 2

Letztendlich hat diese Abneigung gegeneinander zu einer der stärksten Chemien auf der Leinwand geführt, die das Kino je gesehen hat. Das ist auch Choreograph Kenny Ortega aufgefallen:

Mal war es Hass, mal Liebe. Zwischen den beiden war etwas Unerklärliches. Sie waren wie menschliche Feuerwerke.

Auch für Dirty Dancing 2, wo sie mit für die Produktion verantwortlich ist, willigt Jennifer Grey ein, noch mal in die Rolle zu schlüpfen, die sie groß gemacht hat. Gegenüber dem Magazin People erklärt die 61-jährige Schauspielerin zum Fehlen ihres Partners:

Was ich verraten kann, ist, dass niemand ersetzt wird, der von uns gegangen ist – man sollte niemals versuchen, etwas zu wiederholen, das derartig magisch gewesen ist. Man muss einfach einen anderen Weg wählen.