Petfluencer: Wenn der Hund zum Influencer wird
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Petfluencer: Wenn der Hund zum Influencer wird

Jiffpom, Grumpy Cat und Mr. Pokee - noch nie gehört? Dabei laufen diese tierischen Influencer Dagi Bee und Konsorten den Rang ab... Sogenannte Petfluencer erklimmen derzeit die Spitze auf Instagram, Facebook und Co!

Influencer sind die Social Media-Stars von gestern! Längst haben unsere vierpfotigen Freunde sie eingeholt und verdienen zum größten Teil mehr, als YouTuberinnen wie Bibi oder Dagi Bee!

Das "Who is who" der Petfluencer

Einer, an dem kein Weg vorbeiführt, ist der süße Zwergspitz Jiffpom. Neben der bereits verstorbenen Grumpy Cat ist das kleine Hündchen einer der größten Tierstars auf Instagram und Co. Er hat 9,6 Millionen Follower und soll laut der britischen Personal-Finance-Website Lovemoney pro Post an die 150.000 US-Dollar verdienen.

Jiffpom dicht auf den Fersen ist das süße Kätzchen Nala Cat, das immerhin stolze 4,3 Millionen Abonnenten auf Instagram zählt. Sie ist seit Grumpy Cats Ableben die berüchtigste Katze im Internet. Mittlerweile hat sie eine eigenen Produktlinie mit Katzenfutter herausgebracht, das auf LoveNala.com zum Verkauf angeboten wird und das der süße Plüschtiger fleißig auf Instagram bewirbt.

Auch Deutschland hat einen tierischen Instagram-Star, doch es handelt sich weder um eine Katze noch um einen Hund, sondern um den Igel Mr. Pokee. Zwar sind seine 1,7 Millionen Follower verglichen mit seinen amerikanischen Kollegen eher bescheiden, doch so manchen deutschen Influencern steht er in nichts nach! Tatsächlich ist der Afrikanische Weißbauchigel aber schon der zweite seiner Art. Nach dem Tod des originalen Mr. Pokees wird dieser kurzerhand durch Igel Herbee ersetzt.

Mr. Pokees - das Original
Mr. Pokee 2.0: Herbee

Der Weg zum Ruhm

Süße Tiervideos sorgen im Internet auf Plattformen wie Reddit schon lange für Furore. Auch Grumpy Cat hat mal klein angefangen. Doch was dann zum Absprung in größere Gefilde hilft ist und bleibt die richtige Inszenierung! Gegenüber Digiday sagt der Speakr-CEO Marco Hansell:

Man verbindet die zwei größten Trends – Social Media und witzige Tierbilder – und verbindet das mit Branding.

Was dabei hilft wie nichts anderes, sind ungewöhnliche Merkmale oder Fähigkeiten der Tiere. Ob es sich dabei um einen mürrischen Gesichtsausdruck handelt, um ein niedliches Grinsen im Gesicht eines Igels oder um das Kunststück auf zwei Beinen zu laufen: Alles dreht sich darum, den Followern die Tiere nahe zu bringen. Und wie funktioniert das besser, als sie zu vermenschlichen? Ob das tatsächlich so eine gute Idee ist, sei erstmal dahingestellt. Tierschützer sind längst auf das Phänomen aufmerksam geworden!

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Sarah Kirsch
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