Susanne Uhlen: Der Tierschutz gibt ihr nach der Krebsdiagnose einen neuen Sinn im Leben
Susanne Uhlen: Der Tierschutz gibt ihr nach der Krebsdiagnose einen neuen Sinn im Leben
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Susanne Uhlen: Der Tierschutz gibt ihr nach der Krebsdiagnose einen neuen Sinn im Leben

Im Jahr 2014 bekommt Schauspielerin Susanne Uhlen eine niederschmetternde Diagnose: Sie hat Brustkrebs. In einem Interview erzählt sie jetzt, wie ihr ehrenamtliches Engagement ihr dabei geholfen hat, einen neuen Sinn im Leben zu finden.

Für Susanne Uhlen kommt es damals nicht infrage, sich der Krankheit einfach zu ergeben: Sie entscheidet sich fürs Kämpfen und in all dem Leid für viel Humor und Mitgefühl anderen Lebewesen gegenüber.

Der Krebs als Herausforderung

Im Stern beschreibt die Schauspielerin und Regisseurin, wie sie damals auf ihre Diagnose reagiert: "Nach dem ersten Schock sah ich meine Erkrankung als Herausforderung an. Ich wollte mich nicht krank fühlen, kein Opfer sein."

Auch eine gewisse Portion Humor habe ihr gut durch die schwere Zeit geholfen. Als ihr die Haare ausgehen, sagt sie ihrem Mann gegenüber: "Schau mal, ich habe mir jetzt eine Perücke gekauft. Sieht doch besser aus als meine eigenen Haare, oder?"

Selbst in der Not hilft sie anderen

Die Krankheit führt bei der Schauspielerin auch dazu, sich Gedanken um den Sinn des Lebens zu machen. Sie beschließt, sich noch weiter im Tierschutz zu engagieren und hilft, wo sie nur kann.

In Thailand ist sie die helfende Hand für ein mobiles Tierhospital. Sie fängt streunende Hunde und Katzen ein, damit diese z.B. entwurmt und geimpft werden können. Außerdem rettet sie drei Hunde aus einer Tötungsstation und bewahrt sogar eine Kuh vor dem sicheren Tod:

Die wäre nach den Dreharbeiten für einen Werbefilm, bei dem ich Regie führte, geschlachtet worden. Um das arme Tier davor zu bewahren, kaufte ich die Kuh dem Bauern ab und ließ sie auf einen Hof in der Eifel transportieren. Jetzt führt sie ein glückliches Leben.
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Susanne Uhlen hat es in all der schweren Zeit geschafft, auch noch für andere da zu sein: Hut ab!

Von Simone Haug
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