Tote, Sprengsätze, institutionelle Krise: So steht es um die US-amerikanische Demokratie
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Tote, Sprengsätze, institutionelle Krise: So steht es um die US-amerikanische Demokratie

Von Pia Karim

Am Mittwoch, den 6. Januar, stürmen die Anhänger von Noch-Präsident Donald Trump den amerikanischen Kongress und sorgen für Chaos und Verwüstung. Ein Rückblick auf dieses "tragische Ereignis".

Etwas Derartiges hat es noch nie gegeben. Am 6. Januar stürmen zahlreiche Trump-Anhänger das Kapitol, den Stützpfeiler der amerikanischen Demokratie. Ihr Ziel: Die Verkündung des Wahlsiegers Joe Biden zu verhindern.

Eine erschreckende Bilanz

Das Land steht unter Schock. Die Bilder des gestrigen Abends zeigen, in welchem Maße sich die USA in einer institutionellen sowie sicherheitspolitischen Krise befinden. Und die Folgen dieses verheerenden Tages wiegen schwer: Insgesamt vier Menschen verlieren bei den Ausschreitungen ihr Leben.

Die Amerikanerin Ashli Babbit, die extra aus South Carolina angereist ist, wird von den Kapitol-Polizisten niedergeschossen, wie Washingtons Polizeichef berichtet:

Mitarbeiter der Capitol Police haben sich ihnen entgegengestellt und irgendwann hat einer von ihnen Gebrauch von seiner Dienstwaffe gemacht.

Ashli Babbitt erliegt kurze Zeit später im Krankenhaus ihren Verletzungen. Ermittlungen zu diesem "tragischen Vorfall" wurden bereits eingeleitet.

Bomben, Festnahmen und Tote

In der Nähe des Kapitols sterben bei den Ausschreitungen drei weitere Menschen – eine Frau und zwei Männer. Bisher ist ihre Identität noch nicht bekannt. Darüber hinaus nahm die Polizei im Kapitol 52 Menschen fest.

Doch damit nicht genug. Der Chef der Metropolitan Police von DC, Robert Contee, berichtet, dass die Ordnungskräfte "zwei Bomben sowie einen Molotowcocktail gefunden haben".

Twitter und Facebook blockieren den Präsidenten

Infolge dieses Ereignisses beschließen Twitter und Facebook, die Konten von Präsident Donald Trump zu sperren, um gegen die zunehmende Gewaltbereitschaft vorzugehen.

Twitter drohte dem Präsidenten sogar an, sein Konto für immer zu sperren. Keine schönen Aussichten für Donald Trump, der dieses soziale Netzwerk für all seine Ankündigungen nutzt.


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