Royals: William und Kate verstoßen gegen Corona-Regeln
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Royals: William und Kate verstoßen gegen Corona-Regeln

Von Pia Karim

Kate und William sind beschuldigt worden, gegen Corona-Regeln zu verstoßen. Bei ihrem Besuch von Prinz Edward und dessen Familie auf Sandringham House haben sie sich angeblich über die "6er-Regel" ("rule of six") hinweggesetzt.

William, Kate und ihre Kinder - die Prinzen George und Louis sowie Prinzessin Charlotte, die gerade erst einen Auftritt auf dem Roten Teppich hatten - sind beobachtet worden, wie sie sich zusammen mit Prinz Edward, seiner Frau Sophie und ihren Kindern - Lady Louise und James Viscount Severn - bei einem öffentlichen Anlass tummeln.

Die beiden Familien haben zusammen mit anderen Personen am 20. Dezember "Luminate" besucht, einen weihnachtlich geschmückten Waldpfad in Norfolk, in der dort gelegenen Residenz der Queen.

Beide Familien sollen getrennt voneinander eingetroffen sein und auch nicht beabsichtigt haben, sich zu treffen. Außenstehende geben aber an, alle neun Familienmitglieder am Abend bei mehreren Gelegenheiten zusammenstehend und tratschend gesehen zu haben, womit sie sich unzweifelhaft über die "6er-Regel" hinweggesetzt haben.

Regeln müssen beachtet werden

Zu dieser Zeit gelten die Regeln der erhöhten Alarmstufe auch in der Residenz der Königin in Norfolk: Diese beschränken Treffen von Personen im Freien auf 6, darunter auch Kinder aller Altersgruppen. Ausnahmen bilden Personengruppen aus ein und demselben Haushalt. Die Regelungen der Regierung halten unmissverständlich fest:

Sie können Freunde und Familienmitglieder (mit denen Sie nicht in einem Haushalt leben) im Freien treffen, jedoch nicht in Gruppen von mehr als 6 Personen. Diese Beschränkung auf 6 schließt Kinder aller Altersgruppen ein.

Ein Verstoß gegen diese Regelung kann zu einem Polizeieinsatz führen. Bei einem erstmaligen Verstoß kann dieser mit einer Strafe von 200 Pfund geahndet werden, die sich für jeden weiteren Verstoß verdoppelt, bis zu einer Höchststrafe von 6.400 Pfund.

Kritik von Passanten

Ein zufällig auf die Gruppe gestoßener Besucher gibt an, dass diese den kilometerlangen Pfad sich vermischend und plaudernd bewältigt hat. Davon abgesehen haben die königlichen Besucher eine Art Mindestabstand voneinander eingehalten. Derselbe Augenzeuge führt hierzu gegenüber der Daily Mail weiter aus:

Sie haben ganz klar gegen Corona-Regeln verstoßen. Meiner Ansicht nach, weil sie zu 9 gewesen sind und aus zwei verschiedenen Haushalten stammen. Sie haben sich offensichtlich einen Spaßabend draußen gegönnt. Man hat gesehen, dass sich der königliche Nachwuchs köstlich amüsiert hat. Aber ich konnte nicht umhin zu denken, dass für sie eine Regel, für uns eine andere gilt. Es ist wirklich ziemlich krass gewesen.

Viele vertreten deshalb aktiv die Meinung, dass die geltenden Vorschriften auch von der Königlichen Familie beachtet werden müssen und nicht nur von Otto Normalverbrauchern. Eine derart bekannte und einflussreiche Familie, die ständig die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich zieht, sollte mit gutem Beispiel vorangehen.

Da sich allerdings die Neun-Personen-Gruppe nicht absichtlich getroffen hat, wie aus dem Umfeld der Königsfamilie zu hören ist, kann man die Sachlage auch anders deuten: In diesem Fall steht nämlich die Möglichkeit offen, über einen ersten und unbeabsichtigten Verstoß hinwegzusehen.


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