Urlaubssperre: Niemand soll mehr zwei Wochen frei machen dürfen

Urlaubssperre: Niemand soll mehr zwei Wochen frei machen dürfen

In Urlaub zu fahren ist eigentlich für jeden Menschen wichtig, um sich mal richtig auszuspannen, Neues zu entdecken, oder um einfach seinen Lieblingsaktivitäten nachzugehen. Doch anscheinend machen wir es ganz falsch. Ein Psychologe behauptet jetzt, dass wir viel zu lange Ferien machen!

Die schönsten Ferien sind jene, die man nie vergisst - an einem weißen Sandstrand am Meer, oder im Gebirge auf der Hütt'n. Doch damit man sie nicht vergisst, sollte der Urlaub nicht zu lange dauern. Das behauptet jetzt der Psychologe Daniel Kahneman im Interview mit Business Insider. Denn je kürzer der Urlaub ist, umso unvergesslicher bleibt er: „Die Verhaltensforschung legt nahe, dass man seine Abreise und seinen Zeitplan vor Ort gut organisieren muss, um kurze und einzigartige Momente zu erleben“, versichert der Psychologe.

Kurzurlaub für starke Erinnerungen 

Die menschliche Psychologie ist nach Ansicht des Spezialisten in „das Selbst der Erfahrung“ und „das Selbst der Erinnerung“ unterteilt. Lange Ferien sind zwar nicht verkehrt, um das „Erlebnisselbst“ zu vervollständigen, doch das „Erinnerungsselbst“ ist nicht an die Dauer des Urlaubs gebunden, sondern an die Intensität der gelebten Momente.

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Das menschliche Gehirn bevorzugt Neues 

Die Erklärung ist, dass das menschliche Gehirn dazu neigt, Neues, Überraschendes und Ungewöhnliches zu bevorzugen. Ein Effekt, der selten bei zwei oder drei Wochen Urlaub eintritt. Natürlich können wir unseren Urlaub auch ganz einfach so gestalten, dass jeder Moment darin einzigartig ist. Dafür ist es wichtig, jeden Tag abwechselnd zu planen: Verbringe einige Momente in Ruhe, organisiere aber auch andere Dinge mit mehr Aktivität, damit dir nicht langweilig wird. 

Chistoph Mann
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