Verona Pooth wird politisch: "Die Umwelt ist kein Hobby, mit dem man sich arrangieren muss"

Verona Pooth wird politisch: "Die Umwelt ist kein Hobby, mit dem man sich arrangieren muss"

Verona Pooth kennen alle als liebenswerte Werbe-Ikone, die sich selbst nicht allzu ernst nimmt. Jetzt zeigt sie allerdings ein anderes Gesicht von sich: Die Unternehmerin ruft zu mehr Eigenverantwortung in Umweltfragen auf.

Jeder, der die Zeitung liest oder die Nachrichten schaut, weiß, dass die Lage im Amazonas-Regenwald dramatisch ist. Mehrere Waldbrände richten Chaos und Zerstörung an. Verona Pooth äußert sich in der Bild zu der Tragödie, die sich auch in dem Land abspielt, in dem sie auch ihre Wurzeln hat: Bolivien.

Verona findet klare Worte

Verona Pooth ist immer wieder für Überraschungen gut: Erst vor Kurzem redet sie über ihr Techtelmechtel mit Donald Trump, jetzt wendet sie sich mit einem ernsteren Thema an die Medien: dem Umweltschutz.

Verona redet darüber, wie sie sich fühlt, wenn sie sieht, wie Teile des Heimatlands ihrer Mutter in Flammen aufgehen: "Es ist eine Welt-Katastrophe, an der wir alle mit schuld sind. Es ist grausam, unnötig und traurig."

Jeder kann seinen Teil beitragen

Im Interview zeigt sie, wie sehr ihr das Thema Umweltschutz am Herzen liegt: "Ich finde, dass ich mir Gedanken machen muss, wie es weitergeht. Jeder Einzelne muss das tun. Wir müssen was daran ändern. Wir sehen doch in welcher Not die Menschen, die Tiere, die Region und auch wir alle sind. Wir dürfen davor nicht die Augen verschließen."

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Dabei spielt die Politik laut Verona zwar auch eine Rolle, aber sie appelliert gleichzeitig auch an die Verantwortung jedes einzelnen Bürgers:"Wir müssen verstehen, dass die Umwelt kein Hobby ist, mit dem man sich arrangieren muss. Man muss mehr machen, als nicht mehr nur aus Plastik-Strohhalmen zu trinken."

Das mag zwar harsch klingen, aber Unrecht hat sie damit nicht ganz. Jeder von uns kann versuchen, einen ersten Schritt zu wagen, um unseren schönen Planeten zu retten. Das fängt schon bei kleinen Dingen, wie unserer Ernährungsweise, an.

Simone Haug
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