Auf den Philippinen strandet ein verhungerter Wal. Der Grund macht wütend

Auf den Philippinen strandet ein verhungerter Wal. Der Grund macht wütend

Auf den Philippinen ist ein verhungerter Wal gestrandet. In seinem Magen befanden sich 40 kg Plastikmüll, die ihn daran gehindert hatten, Nahrung aufzunehmen.

Mitte März kommt es auf den Philippinen zu einem tragischen Ereignis: Am Strand der Ortschaft Mabini wird ein toter Wal gefunden. Vor seinem Tod muss das Tier unter schrecklichen Qualen gelitten haben, es hat Blut gespuckt und konnte nichts essen. Grund dafür: Fast 40 kg Plastik, die sich in seinem Magen anhäuften. Ein lokaler Arbeiter postet auf seinem Twitter-Account grausame Fotos davon.

Qualvoller Tod

Experten des Naturkundemuseums von Davao haben den Körper des Tieres untersucht. In seinem Magen finden sie Einkaufstüten, Reisverpackungen und weitere Unmengen an Plastikmüll, der die Organe des vier Meter langen Wals verstopfte.

Auch interessant
Haben wir den Deutschen Schäferhund krank gezüchtet?

Der Wal ist bereits drei Tage zuvor zum ersten Mal gestrandet, allerdings gelingt es den lokalen Behörden und Fischern, ihn zurück ins Meer zu befördern. Doch der Wal wird zurück an den Strand gespült. „Er konnte nicht alleine schwimmen, war abgemagert und schwach. Das Tier war völlig dehydriert. Am zweiten Tag rang es mit dem Tod und spuckte Blut", berichtet die Leiterin der regionalen Fischereibehörde. Der arme Wal erlitt einen schrecklichen Todeskampf.

Plastik tötet

Umweltschützer werfen den Philippinen vor, einer der größten Verursacher der Verschmutzung unserer Meere zu sein. Die Nutzung von Einwegplastik ist dort extrem verbreitet; wie auch im Südosten Asiens. Durch derartige Umweltverschmutzungen sterben Wale, Schildkröten und andere wilde Tiere dieser Region der Erde. Zwar gelten auf den Philippinen recht strenge Abfallgesetze, doch sie scheinen nicht wirklich durchgesetzt zu werden.

Sarah Kirsch
Weiterlesen
Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen