Schwangere Wale: Japans Vorgehen verschlägt nun allen die Sprache!

Schwangere Wale: Japans Vorgehen verschlägt nun allen die Sprache!

Zwischen November 2017 und März 2018 soll Japan besonders grausam beim Walfang vorgegangen sein. Eine Enthüllung sorgt momentan weltweit für Empörung bei den Tierschützern. Japan hingegen verteidigt hartnäckig sein Jagdrecht im Zeichen der Wissenschaft.

Jedes Jahr stechen japanische Walfänger fünf Monate lang, in der Regel zwischen November und März ins Meer. Jetzt wurde enthüllt, dass während der Jagdsaison 2017/2018 insgesamt 333 Zwergwale getötet wurden.

Legale Jagd von Walen

Unter diesen 333 Walen waren 181 Wahlkühe, von denen wiederum 122 trächtig waren. Alle wurden „im Namen der Wissenschaft“ für Japan getötet.

Außerdem wurden bei der Jagd 61 männliche und 53 weibliche junge Wale getötet.

Zu wissenschaftlichen Zwecken?

Japan besteht vehement darauf, die jährliche Treibjagd durchführen zu können, trotz internationaler Strafen und vor allem obwohl unzählige Wale direkt im Meerschutzgebiet im australischen Küstenmeer getötet werden.

Japanische Fischer sehen in den Zwergwalen keine bedrohte Art, weswegen ihnen zufolge rechtfertigt werden kann, dass auf das große Tier Jagd veranstaltet wird. Wenn man jedoch genauer hinschaut, wird klar, dass Japan eine kommerzielle Jagd als wissenschaftliche Jagd vortäuscht. Nach Ankunft in den Häfen wird die Haut der großen Säugetiere an Restaurants und japanische Supermärkte verkauft.

Grausame Praktiken mit Walen

Wie gehen die japanischen Walfänger vor? Zunächst nähert sich das japanische Schiff einer Gruppe von Zwergwalen, danach wird sich darauf geeinigt, welches Tier harpuniert wird. Ist das Opfer ausgewählt, werden die Harpunen abgeschossen. Der Kadaver wird auf das Deck des japanischen Walfängers Nisshin Maru hochgezogen.

Tier- und Naturschutzorganisationen haben sich sehr bald und zu Recht über diese Enthüllungen empört. So äußerte sich Alexia Wellbelove, Mitglied der NGO Humane Society International:

„Es handelt sich um schockierende Zahlen und ein trauriges Indiz darüber, wie grausam der Walfangs seitens Japan ist. Außerdem ist es ein zusätzliche Beweis dafür, sofern dieser überhaupt nötig ist, wie grauenhaften und unnötig diese Art von Jag ist, vor allem, als nicht-letale Techniken auf ihre Wirksamkeit bei der Studie zu großen Walen getestet wurden.“

Tony Burke, australischer Minister der Landwirtschaft, Fischerei und Forstwirtschaft, äußerte seine Wut über die Jagd der Japaner im australischen Küstenmeer.

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„Es ist nichts wissenschaftlich daran, wenn ein Wal harpuniert wird, in Stücke geteilt und auf einem Teller serviert wird. Japans Stellung zu diesem Thema ist absurd und die die australische Regierung kann nicht länger ruhig bleiben. Die Regierung kann nicht weiterhin wegschauen, das ist ekelhaft.“

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Dimitrij Wolf
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