Drei wirksame Tipps gegen Wassereinlagerungen

Drei wirksame Tipps gegen Wassereinlagerungen

Ihr fühlt euch aufgebläht? Vielleicht sind Wassereinlagerungen daran schuld. Wir erklären euch, worum genau es sich dabei eigentlich handelt und wie ihr Ödeme reduzieren könnt.

Wassereinlagerungen heißen im medizinischen Fachjargon auch Ödeme und bedeuten, dass das Gewebe aufgrund einer Flüssigkeitsansammlung außerhalb der Blutgefäße anschwillt.

Der menschliche Körper und Wasser

Der menschliche Körper besteht zu ca. 65 % aus Wasser, das für sein korrektes Funktionieren unverzichtbar ist. Der Organismus muss seinen Flüssigkeitshaushalt laufend regulieren: zum einen durch die Aufnahme von Flüssigkeit über Getränke und Lebensmittel, zum anderen durch das Ausscheiden von Urin und Schweiß.

Dieses Gleichgewicht kann bei einer gestörten Durchblutung aus den Fugen geraten. Der Körper kann die überschüssige Flüssigkeit nicht loswerden und speichert mehr Wasser als notwendig. Das führt zu einer Erweiterung der Gefäße und zu einem Austreten der Flüssigkeit in das umgebende interstitielle Gewebe.

Wie kommt es zu Wassereinlagerungen?

Es gibt zahlreiche Gründe für das Entstehen von Wassereinlagerungen. Sie treten häufig bei schwangeren Frauen oder kurz vor der Periode auf. Auch Passagiere auf Langzeitflügen und bettlägrige Personen können darunter leiden.

Wassereinlagerungen sind auch das Symptom ernst zu nehmender Erkrankungen wie etwa Niereninsuffizienz oder einer Herzschwäche. Wenn es sich aber nicht um allzu schlimme Einlagerungen handelt und auch keine Krankheit nachgewiesen wurde, können einige einfache Mittel das Ödem reduzieren.

Wie kann man Wassereinlagerungen vermeiden?

1. Weniger Salz

Salz besteht aus Natrium und Chlor. Natrium ist für die Regulierung des Flüssigkeitshaushalts im Körper notwendig. Aber zu viel Salz kann auch zu Wassereinlagerungen führen. Der erste Tipp von Ärzten ist oft, die Salzmenge zu reduzieren.

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2. Mehr Magnesium

Zahlreiche Studien belegen, dass eine höhere Magnesiumzufuhr Ödeme bei Frauen mit Prämenstruellen Syndrom (PMS) reduzieren. Magnesium ist an der Wirkung von mehr als 300 Enzymen beteiligt. Es ist für zahlreiche grundlegende Zellfunktionen sehr wichtig. Lebensmittel mit einem hohen Magnesiumgehalt haben wir euch in unserem Video weiter oben aufgelistet!

3. Mehr Vitamin B6

Laut einer Studie reduziert Vitamin B6 Ödeme während des PMS. Dieses Vitamin hilft bei der Erneuerung roter Blutkörperchen und unterstützt das Immunsystem. Reich an Vitamin B6 sind etwa Bananen, Fleisch und Kartoffeln.

Sarah Stumpf
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