Lärm im Wald gegen die Wolfsjagd

Ende August haben an die zwanzig Tierschützer auf der Vogesenkammstraße versucht, durch Lärmen und Schreien eine Zählung der dort lebenden Wölfe zu verhindern. Die von der französischen Dienststelle für Jagd und Wildtiere (ONCFS) organisierten Erhebungen des Wolfsbestands dienen nach Meinung der Tierschützer nur dazu, Jagdquoten festzulegen, um Abschüsse vorzubereiten.

Wolfsbefürworter und Tierschützer haben sich Ende August in den Vogesen versammelt, um die Wolfszählung des französischen Forstamts ONCFS zu verhindern. Ihrer Meinung nach dienen derartige Erhebungen nur dazu, Abschussquoten zu bestimmen.

Für ihre Zählungen ahmen Mitarbeiter des ONCFS Wolfsgeheul nach, um die Tiere anzulocken. Sind Wölfe in ihrer Nähe und antworten, können sie so ihre Anzahl schätzen.

Die Wolfsbefürworter haben daher beschlossen, die in den Vogesen lebenden Tiere mit Jagdhörnern, Nebelhörnern, Topfdeckelklappern und Schreien aufzuscheuchen und zu verjagen.

„Es ist besser, man weiß nicht, wie viele Wölfe hier leben und sie am Leben zu lassen, als ihre Anzahl zu kennen, nur um sie abzuknallen.“

DOMINIQUE HUMBERT / FRANCEBLEU

Auch Anfang September hat Dominique Humbert wieder zu solchen Aktionen aufgerufen.

Diese Katze versucht, wie ein Wolf zu heulen. Diese Katze versucht, wie ein Wolf zu heulen.