Nach Flüchtlingen: Jetzt will die AfD den Wölfen an den Kragen
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Nach Flüchtlingen: Jetzt will die AfD den Wölfen an den Kragen

Die mitunter absurden Forderungen der AfD sind nichts Neues, und leider ein Stück weit zum Alltag geworden. Doch nun wartet die Partei mit Neuigkeiten auf, die tatsächlich klingen wie eine Schlagzeile aus einem Satire-Magazin - doch völlig ernst gemeint sind...

Das Wiedererstarken der Wölfe in Deutschland ist derzeit in der Politik durchaus ein Thema, das zu vielen Diskussionen führt. Die einen argumentieren, dass der Wolf eine Gefahr für Menschen und Nutztiere darstellt. Andere sind der Meinung er gehört zu einem gesunden Ökosystem dazu und trägt zur Eindämmung des Wildtier-Bestandes in deutschen Wäldern bei. Nun fordert die AfD den gezielten Abschuss der Wölfe. Wildtiere zur Jagd freizugeben, ist ein weit verbreitetes Phänomen, dass auch in Ländern wie Frankreich vorkommt. Viele Argumente für so eine Vorgehensweise sind durchaus einleuchtend, doch die Begründung der AfD ist mit „seltsam“ noch recht wohlwollend umschrieben.

AfD fordert Abschuss der Wölfe

Mehreren Berichten zufolge soll die Fraktion um Mitglied Jens Krause den Landkreis Harburg dazu aufgefordert haben, die Wölfe zum Abschuss freizugeben. Die Begründung: Neue Forschungen würden laut der AfD beweisen, dass es sich bei dem Wolfsbestand in Deutschland nicht um eine „eigene Population“ handelt, sondern um den in Ostpolen, Weißrussland und Russland beheimateten eurasischen Wolf. Im Klartext: Der hier ansässige Wolf ist „nicht deutsch genug“. Von Seiten der AfD heißt es, der Bestand von 100.000 Tieren könne durch „einzelne“ Abschüsse nicht bedroht werden. Am 22. Oktober soll über diesen Antrag im Landkreis Harburg beraten werden.

Von der Redaktion

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