Eine von vielen Menschen genutzte Zahnpastasorte kann Karies fördern und sogar Krebs verursachen

Eine von vielen Menschen genutzte Zahnpastasorte kann Karies fördern und sogar Krebs verursachen

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Zu einem makellosen Lächeln gehören für viele oft strahlend weiße Zähne. Manche Menschen greifen zu Hausmitteln, um die Zähne ein wenig aufzuhellen, andere schwören auf bestimmte Zahnpastasorten, die für den richtigen Weißton sorgen sollen. Das ist allerdings nicht immer ganz ungefährlich.

Angesagte Zahnpasta hält nicht, was sie verspricht

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Die Nutzung von Aktivkohle in Beautyprodukten erfährt momentan einen wahren Boom. Sie soll nicht nur die Haut in Form von Masken von Unreinheiten befreien, sondern auch gut für die Zähne sein. Laut Herstellern soll Zahnpaste mit Aktivkohle Verfärbungen wegzaubern, die Zähne aufhellen und diese sogar stärken. Die Unternehmen haben auch noch ein paar andere schlagende Verkaufsargumente parat: Zahnpasta mit Aktivkohle sei in den meisten Fällen umweltfreundlich, antibakteriell, vegan und natürlich. Forscher der British Dental Society sind diesen Behauptungen nun auf den Grund gegangen. Die Ergebnisse fallen eher ernüchternd aus: Laut Mirror gibt es keinerlei Beweise für die Behauptungen, mit denen die Zahnpastahersteller werben. Sie warnen sogar vor den meisten der getesteten Produkte, da nur 8 % der Zahnpastatuben das für die Zähne so wichtige Fluorid, welches Karies vorbeugt, enthalten.

Gesundheitsrisiko Zahnpasta

Enthält eine Zahnpastatube doch Fluorid, kann es passieren, dass die Aktivkohle dessen Wirkung außer Gefecht setzt. Die Kohle kann unter Umständen auch den Zahnschmelz abreiben. Als Folge können sich Löcher bilden, die bis zum Zahnbein reichen. Die angesagte Zahnpasta könnte allerdings noch ein ganz anderes Gesundheitsrisiko mit sich bringen: Die Entstehung von Krebs. Kohle kann krebserregende polyaromatische Kohlenwasserstoffe enthalten. Dabei handelt es sich um Chemikalien, die auf natürliche Weise in Kohle, aber z.B. auch in Rohöl, zu finden sind. Dr. Linda Greenwall zu den Ergebnissen: "Verbraucher sollten bei Produkten, die Kohle enthalten, vor deren Gebrauch immer die Inhaltsstoffe überprüfen. Es ist wichtig, dass Zahnpasta Fluorid, Kalzium und Phosphate enthält, damit der Zahnschmelz gestärkt und geschützt wird." Damit eure Zahnhygiene wirklich perfekt wird, verraten wir euch in einem anderen Artikel, wann genau ihr euch v.a. morgens die Zähne putzen solltet, damit eure Zähne keinen Schaden nehmen. Das kostet vielleicht ein wenig Aufmerksamkeit und Zeit, aber immerhin nicht die Kosten eines Zahnimplantats!

Simone Haug
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