Streichelzoo-Massaker: Jetzt sprechen die rumänischen Angeklagten!

Streichelzoo-Massaker: Jetzt sprechen die rumänischen Angeklagten!

Am 18. Februar sollen zwei Männer einer Angoraziege aus dem Berliner Streichelzoo an der Hasenheide die Kehle durchgeschnitten und ein Bein abgetrennt haben - bei vollem Bewusstsein des Tieres. Jetzt erklären die beiden Angeklagten ihre Tat. Ihre Entschuldigung sorgt für Unverständnis.

Anwohner, die die Schreie der sterbenden Ziege gehört hatten, haben die Polizei verständigt, die die Angeklagten noch am Tatort festnehmen konnten.

Eindeutige Beweislage  

Die Polizisten durchsuchten die Männer und wurden schließlich fündig: Im Rucksack eines der beiden fanden sie ein abgetrenntes Ziegenbein sowie ein blutverschmiertes Messer. Seitdem sitzen die Angeklagten Nicusor-Razvan V. und Mihaita-lulian B. in Untersuchungshaft.  

Anhörung zum Grund der Tat 

In einer dem Gericht am Mittwoch schriftlich vorgelegten Aussage gaben die beiden 29-Jährigen zu, die Tat begangen zu haben, da sie seit mehreren Tagen Hunger gehabt und nichts zu essen gefunden hätten. Zudem dachten sie, es handle sich bei dem Streichelzoo um einen städtischen Bauernhof. Sie bereuen die Tat und würden für den entstandenen Schaden aufkommen. Sollten die Männer wegen Tötung eines Wirbeltieres ohne vernünftigen Grund verurteilt werden, könnte ihnen Haftstrafen zwischen sechs Monaten und zehn Jahren drohen.  

Feline Daniel
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