Berlin: Tierquälerei im Streichelzoo geht weiter

Berlin: Tierquälerei im Streichelzoo geht weiter

Eine halbtote Hündin, die in ihren Exkrementen liegt, ein im Auto wochenlang angeketteter Hund oder ein zu Tode getretener Chihuahua: Die Grausamkeit mancher Menschen gegenüber Tieren ist unbegreiflich. Dabei ist Tierquälerei eine Straftat. Das müssen nun auch zwei rumänische Männer aus Berlin am eigenen Leib erfahren. Im Video erfahrt ihr die grausame Geschichte aus dem Berliner Streichelzoo.

Vor drei Wochen war im Streichelzoo Schaf Rose aus dem Gehege entführt und im Gebüsch geschlachtet worden, nun traf es die Angoraziege Lilly. 

Was war passiert? 

Laut Polizeiberichten wurden am Sonntagabend zwei 29-Järige Männer beim Verlassen des Tiergeheges geschnappt - sie hatten ein blutiges Messer bei sich und in einem der Rucksäcke fand die Polizei ein abgetrenntes Ziegenbein, sowie Handschuhe mit Blutspuren. Noch im Gehege müssen die Männer Lilly die Kehle durchgeschnitten und das Bein abgetrennt haben.

Gegen die Tatverdächtigen wird derzeit ermittelt 

Auch interessant
Pinguin büxt aus Zoo, doch dann sieht er seine Pflegerin

Nun sitzen die beiden Rumänen in Untersuchungshaft, die Staatsanwaltschaft Berlin wird gegen beide Beschuldigte Haftbefehl wegen Diebstahls mit Waffen beantragen. Unklar ist derzeit noch, ob sie auch am Tod von Schaf Rose vor drei Wochen beteiligt waren. Damals war das trächtige Tier über den 2,30 Meter hohen Zaun geworfen und im angrenzenden Gebüsch professionell geschlachtet und ausgeweidet worden.

 

Feline Daniel
Weiterlesen
Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen