Betrugsfalle Post: Darum solltest du keine Pakete für deinen Nachbarn annehmen

Betrugsfalle Post: Darum solltest du keine Pakete für deinen Nachbarn annehmen

Du nimmst öfters Pakete deiner Nachbarn an? Das solltest du lieber nicht tun! Wir erklären dir, warum.

Gerade zur und nach der Weihnachtszeit sind viele Pakete unterwegs: Vor Weihnachten muss das Geschenk noch eilig verschickt werden und nach der Bescherungen gibt es dann unzählige Reklamationen von unbeliebten Weihnachtsgeschenken, die auch gerne via eBay weiterverkauft werden. Für die Post ist das eine arbeitsame Zeit.

Pakete vom Nachbar 

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Die Lieferdienste sind im Stress, um zahlreiche Geschenke zu transportieren und pünktlich auszuliefern. Und dann das: keiner zu Hause! Die meisten von uns sind auf der Arbeit, wenn der Paketdienst zu Hause klingelt. Um es sich einfacher zu machen, gibt der Briefträger die Ware dann meist beim Nachbarn ab. Auch du hast sicherlich schon das ein oder andere Paket für einen Nachbarn angenommen, oder? Doch genau das solltest du nicht tun, denn Medienberichte warnen jetzt vor Betrug!

Illegale Ware geschmuggelt

Immer öfter nutzen Kriminelle diesen Weg, um illegale Ware zu bestellen. Sie lassen Pakete in leerstehende Wohnungen liefern. Dort ist aber wie geplant nie jemand zu Hause, der die Pakete entgegennimmt. Deshalb nimmt sie dann der nichtsahnende Nachbar an. Die Person, die die Bestellung aufgegeben hat, holt dann das Paket ab und taucht unter.

Und dann geht der Kummer erst los: Die Ermittlungen der Polizei führen zu dem Nachbarn, der als Empfänger des Pakets illegale Wahre entgegengenommen hat. Schon steht man unvermittelt im Zentrum der behördlichen Ermittlungen! Lass dir deshalb immer den Ausweis zeigen, von der Person, die das Paket abholt, oder nimm nur Pakete von Nachbarn an, denen du vertraust und die du kennst.

• Birgit Meier
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