Angelina Jolies Anwälte giften gegen Brad Pitt

Neue Runde im Rosenkrieg zwischen Angelina Jolie und Brad Pitt. In einer Gegenklage wettern nun ihre Anwälte gegen den Schauspieler und werfen ihm vor, ein Blender zu sein: "Sein Geschäft sind Illusionen."

Angelina Jolies Anwälte giften gegen Brad Pitt
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Angelina Jolies Anwälte giften gegen Brad Pitt

Der Streit um das ehemals gemeinsame Weingut Château Miraval von Angelina Jolie (48) und Brad Pitt (59) geht in eine neue Runde. Wie "Page Six", das Klatschportal der "New York Post", nach Einsicht in Gerichtsakten berichtet, verspottet Jolie über ihre Anwälte in neu eingereichten Unterlagen ihren Ex-Mann. In den Akten heißt es demnach, dass Pitt sich eigentlich nie um seine Weinberge gekümmert habe. Der Oscarpreisträger habe sie lediglich besucht, um die Arbeit der französischen Arbeiter zu bewundern, die tatsächlich das Geschäft gemacht hätten. "Pitt ist Schauspieler, kein Winzer", heißt es patzig. Sein Geschäft seien "Illusionen und nicht Dreck und Trauben".

In dem Rechtsstreit geht es im Kern um die Anteile an einem ehemals gemeinsamen Weingut in der französischen Provence. Nach dem Kauf vor rund elf Jahren gab es laut Brad Pitt den Deal zwischen den ehemaligen Eheleuten, die Anteile nur in gegenseitigem Einverständnis zu verkaufen. Jolie veräußerte jedoch ihren Teil nach der Scheidung an einen russischen Investor - ohne Pitt um sein Einverständnis zu fragen. Gegen diesen Verkauf klagt Brad Pitt und argumentiert, dass das Weingut seine Ein und Alles sei. Jolie reichte nun jedoch eine Gegenklage ein, um Druck auf Pitt auszuüben.

Brad Pitt im Jahr 2014: "Ich bin jetzt ein Landwirt"

Brad Pitt inszenierte sich in mehreren Interviews in den letzten Jahren immer wieder als leidenschaftlicher Weinbauer. In einem Gespräch mit dem Fachmagazin "Wine Spectator" sagte er etwa im Jahr 2014: "Ich bin jetzt ein Landwirt." Er fände es toll, den Wald zu säubern und über das Land zu gehen." Doch ist das alles nur eine riesige Marketing-Strategie? Glaubt man den Anwälten Jolies lautet die eindeutige Antwort: Ja. In dem neuesten Schreiben werden sie immer wieder deutlich.

"In den Jahren, in denen er angeblich das Geschäft aufgebaut hat, hat er Dutzende von Filmen gedreht und in ihnen mitgespielt, ganz zu schweigen von seinen zahllosen Werbeauftritten, den Jetset rund um die Welt zu Filmpremieren zu fliegen und den Partys in Hollywood", heißt es in dem Schreiben weiter. Pitt habe das Unternehmen geplündert und Millionen aus dem Firmen-Gewinn für unsinnige Dinge wie die Renovierung eines Tonstudios ausgegeben.

Der Schauspieler habe sich nach dem Verkauf von Jolies Anteilen "wie ein bockiges Kind" verhalten und schulde jetzt Jolies Holdinggesellschaft 350 Millionen US-Dollar, heißt es weiter. Bislang gibt es noch keine Gegendarstellung von den Anwälten des Hollywood-Schauspielers. Jolie und Pitt heirateten am 23. August 2014 auf ihrem Anwesen in Frankreich, gemeinsam haben sie sechs Kinder. Im September 2016 reichte Angelina Jolie die Scheidung ein und eröffnete damit einen öffentlichen Rosenkrieg, der bis heute kein Ende gefunden zu haben scheint.

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