Wenn Deutschlands berühmtestes Topmodel einen so privaten Einblick gibt, sorgt das für Gesprächsstoff. Heidi Klum ist bekannt als „Model-Mama“ von „Germany’s Next Topmodel“, international hat sie sich mit Shows wie „Project Runway“ und „America’s Got Talent“ einen Namen gemacht. Jetzt hat sie im Gespräch mit dem Magazin Glamour offenbart:
„Dass ich eine Form von ADHS habe.“
Diese Aussage kommt nicht zufällig – denn schon ihr Sohn Henry hat kürzlich im Fernsehen Klartext gesprochen und erzählt, dass er als Kind ein „starkes ADHS“ hatte. Statt ihr ADHS zu verstecken, spricht Heidi Klum nun ganz direkt über ihre Erfahrungen – und unterschreibt:
„Ich bin wegen meines ADHS sehr hyperaktiv. Ich kann tausend unterschiedliche Sachen auf einmal machen. Ich mache viele Projekte gleichzeitig und lade mir immer noch mehr auf.“
ADHS – für Heidi Klum eine Superkraft
Für Heidi Klum ist ADHS alles andere als ein Handicap. Im Gegenteil: Sie bewertet ihren Zustand als Vorteil, gerade für ihre Karriere.
„Ich sehe ADHS als etwas Positives, weil ich damit mehr Sachen gleichzeitig machen kann. Es ist meine Superpower.“
Wer schon einmal erlebt hat, wie sie zwischen Castingshows, Laufsteg, Familienleben und internationalen Projekten pendelt, kann sich vorstellen, wie sehr diese Eigenschaft ihr berufliches Multitasking erleichtert. Laut dem Bundesgesundheitsministerium betrifft ADHS in Deutschland rund 5 Prozent der Kinder und Jugendlichen – und die Symptome können auch im Erwachsenenalter erhalten bleiben. Besonders auffällig sind laut Definition Hyperaktivität, Unaufmerksamkeit und Impulsivität. Heidi Klum sagt dazu:
„Sie (ihre Kinder, Anm. d. Red.) sollen auch sehen, dass ich ein Arbeitstier bin – nur so kommt man ans Ziel. Ich sitze nicht auf der Couch und warte, bis mir etwas in den Schoß fällt. Das haben sie immer gesehen und dadurch gelernt.“
ADHS: Von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter
Interessant ist: Nicht nur Heidi, sondern auch ihr Sohn Henry hat öffentlich über die Diagnose gesprochen. In der ProSieben-Doku „On & Off the Catwalk“, ausgestrahlt am 3. März 2026, erklärte Henry, dass ADHS ihn als Kind „stark“ beeinträchtigt habe. Dies ist auch medizinisch relevant, denn wie der deutsche Gesundheitsdienst betont, ist ADHS häufig genetisch bedingt und kein reines Problem des Nachwuchses. Die moderne Forschung weiß heute, dass besonders ausgeprägte Aktivität oder Konzentrationsprobleme bei Kindern längst nicht immer automatisch bedeuten, dass ADHS dahintersteckt. Eine Diagnose sollte daher immer Spezialisten überlassen werden – das unterstreicht auch der Fachkreis ADHS.Info. Die gesellschaftliche Diskussion ist in vollem Gange, auch ausgelöst durch prominente Persönlichkeiten wie Heidi Klum, die offen über ihre Erfahrungen sprechen und so das Thema enttabuisieren.
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