Charlotte Casiraghi verrät, was ihr über den Tod ihres Vaters hinweg geholfen hat

Charlotte Casiraghi spricht nach über dreißig Jahren zum ersten Mal über den Verlust ihres geliebten Vaters.

Die monegassische Fürstenfamilie ist überschattet von Tragödien und Todesfällen. So stirbt nicht nur Fürstin Grazia Patricia 1982 nach einem Autounfall, sondern auch wenige Jahre später der Mann ihrer Tochter Caroline, Stefano Casiraghi.

Der Tod von Stefano Casiraghi

Er liebt den Wassersport, doch am 3. Oktober 1990 ist ihm das Glück nicht wohlgesinnt und er verunglückt bei einem Offshore-Rennen vor Cap Ferrat tödlich. Die Fürstenfamilie ist bestürzt über den Tod von Stefano Casiraghi - am härtesten trifft es seine Frau Caroline und die drei Kinder Andrea, Charlotte und Pierre.

Caroline, die Schwester von Fürst Albert, ist sehr darauf bedacht, das Andenken ihres geliebten Mannes in Ehren zu halten, und zieht mit ihren Kindern in ein Haus in der Provence, das Stefano kurz vor dem tödlichen Unfall gepachtet hat.

Ein großer Verlust

Lange Zeit kann die Familie nicht über den Verlust von Stefano, der kurz nach seinem 30. Geburtstag starb, sprechen. Seine Tochter Charlotte ist erst jetzt dazu in der Lage, darüber zu sprechen - sie war zum Zeitpunkt seines Unfalls erst vier Jahre alt.

Gegenüber dem französischen Magazin Les Inrockuptibles spricht die 35-Jährige darüber, was der Tod ihres Vaters in ihr ausgelöst hat und welchen Fragen sie sich daraufhin gestellt hat:

Wenn man in der Kindheit mit einem brutalen Tod konfrontiert wird, ist nichts mehr selbstverständlich. Ich fragte mich: Warum ich? Warum bin ich in diesem Körper? Warum existiere ich?

Worin sie Halt findet

Außerdem erklärt sie dem französischen Magazin, was ihr dabei geholfen hat, über den Tod ihres Vaters hinwegzukommen: In der Literatur findet Charlotte, die in Paris Philosophie studiert hat, Halt und Trost.:

Der Weg, den Verlust zu überwinden, war lang. Die Bücher haben mir geholfen. Bei einem Kind, das sehr jung ein Elternteil verliert, zu einem Zeitpunkt, an dem die Erinnerung noch nicht gefestigt ist, bleibt eine große Verletzung bestehen, die nicht verharmlost werden darf.

Charakterzug geerbt

Weiter sagt die Tochter von Caroline von Hannover, dass ihr "Vater bis heute sehr präsent" in ihrem Leben sei. Sie habe eine wichtige Eigenschaft von ihrem Vater geerbt, wie sie abschließend verrät:

Ich erinnere mich, dass er ein sehr mutiger Mensch war. Vielleicht ist es mein Vater, der mir meinen Mut gegeben hat.

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