Jürgen Vogel — Wikimedia Commons © Siebbi — Wikimedia Commons (CC BY 3.0) — https://commons.wikimedia.org/wiki/File:J%C3%BCrgen_Vogel_(Berlinale_2012).jpg
der Redaktion

"Wir vermissen sie" Jürgen Vogel spricht über Luna Jordans Abschied in Jenseits der Spree

Die plötzliche Nachricht über Luna Jordans Tod erschütterte viele. Nun bricht Jürgen Vogel erstmals sein Schweigen und findet bewegende Worte für seine Serientochter aus "Jenseits der Spree".

Unfassbar jung, mit nur 25 Jahren, verstarb Luna Jordan am 13. Mai 2026. Bis dahin war sie für viele Zuschauer das Gesicht der Stella in der ZDF-Krimireihe "Jenseits der Spree". Ihr Kollege Jürgen Vogel, 58 Jahre alt, mit dem sie seit dem Serienstart 2021 gemeinsam vor der Kamera stand, meldete sich bisher nicht öffentlich zu diesem Schicksalsschlag. Jetzt hat er sich jedoch mit sehr persönlichen Worten an alle gewandt.

Luna Jordans Vermächtnis – Mehr als nur eine Serienfigur

Luna Jordan war zwar vor allem als Stella aus "Jenseits der Spree" bekannt, beeindruckte aber schon weit vorher mit vielseitigen Rollen. Sie glänzte in Produktionen wie "Polizeiruf 110" und "Euphorie" sowie im Drama "Fuchs im Bau". Für Letzteres erhielt sie 2022 den Österreichischen Filmpreis.

Ihr plötzlicher Tod am 13. Mai 2026 wurde von ihrer Berliner Agentur Players im Namen der Familie öffentlich verkündet. Die Mitteilung sprach von "plötzlich und unerwartet" – mehr Details haben die Angehörigen nicht veröffentlicht. Entsprechend verunsichert und betroffen blieb auch das Team von "Jenseits der Spree", das sechs Jahre mit Luna zusammenarbeitete.

Jürgen Vogel wählt den Moment für Worte des Abschieds

Bislang hatte Jürgen Vogel öffentlich geschwiegen. "dass ich vor allem finde, dass viele Dinge auch privat sind und etwas, was nicht so einfach ist, darüber zu sprechen", begründet er. Gleichzeitig betont er, dass sein Schweigen kein Vergessen bedeute: "Ich wollte aber auch nicht, dass der Eindruck entsteht, dass wir das alles so aus unserem Herzen und unserem Leben streichen. Das ist auf keinen Fall der Grund."

Seine nun gewählten Worte wirken umso eindringlicher: "Ich möchte nur sagen, und da glaube ich spreche ich für alle, die mit Luna zusammengearbeitet haben, dass wir natürlich alle Luna ganz doll vermissen. Von Herzen." Besonders die lange Zeit, die sie gemeinsam als Team verbracht haben, wird spürbar: Laut Vogel ist es "ein riesen Einschnitt für uns als Mensch, vor allem weil wir ja nun mal sechs Jahre mit Luna verbringen durften und wir sie einfach sehr, sehr vermissen".

Wie die Serienwelt mit Luna Jordans Abschied umgeht

Die neue Staffel von "Jenseits der Spree" startete am 16. Oktober 2026. Gleich zu Beginn wird Luna gedacht: "In liebevoller Erinnerung an Luna Jordan." Ihr Seriencharakter Stella verabschiedet sich auf eine große Reise nach Südamerika – der ZDF beschreibt dies als "leiser Abschied, der Mut macht". Insgesamt sind acht neue Folgen ab jetzt jeweils freitags um 20:15 Uhr zu sehen.

Doch Luna Jordans Präsenz bleibt weiter spürbar. In der neuen ZDF-Serie "Wake Up" (ab 23. Oktober 2026 in der Mediathek, ab 28. Oktober, 21:45 Uhr auch auf ZDFneo) wird sie posthum in der Rolle der Emilia zu sehen sein. Für das geplante Projekt "Hamburg Days" musste ihr Part als Fotografin Astrid Kirchherr an Lea Drinda übergeben werden. Dennoch bleibt Luna durch ihre beeindruckenden Leistungen im Gedächtnis – nicht nur in den Herzen ihrer Fans, sondern auch ihrer Kolleginnen und Kollegen.

Verwendete Quelle:

Jürgen Vogel: "Wir vermissen sie"! Jürgen Vogel nimmt Abschied von seiner Serientochter

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