„Zu gewöhnlich“: Camilla soll gegen Williams Hochzeit mit Kate gewesen sein
2011 heiratete Prinz William die heutige Prinzessin Kate und schrieb damit ein neues Kapitel der Royals. Doch angeblich hatte Camilla Bedenken – warum stellte sie sich gegen diese Märchenhochzeit?
Es war ein Tag wie aus dem Bilderbuch: Am 29. April 2011 gaben sich Prinz William und Kate Middleton in der Westminster Abbey das Jawort. Die Zeremonie wurde weltweit verfolgt, hinter den Palastmauern scheint jedoch nicht jeder so begeistert gewesen zu sein wie das Volk. Laut Auszügen aus der neuen Biografie von Christopher Andersen wurde die Ehe nicht von allen Familienmitgliedern unterstützt – insbesondere Camilla, Ehefrau von König Charles, steht dabei im Fokus.
Camillas Bedenken gegenüber Kate Middleton
Die inzwischen 78-jährige Camilla habe sich laut Andersen gegen die Hochzeit ausgesprochen. In der vom Magazin Page Six zitierten Biografie ist zu lesen, dass Camilla Kate für nicht standesgemäß hielt:
„Sie hielt sie sozusagen für nicht gut genug. Sie war unter dem Niveau. Sie hatte kein aristokratisches Blut.“
Für Camilla war Kate offenbar „zu gewöhnlich“. Statt royale Herkunft brachte Kate ein solides Elternhaus mit, dessen Biografie alles andere als blaublütig ist: Ihre Mutter Carole Middleton arbeitete einst als Stewardess, ihr Vater Michael Middleton als Flugberater, beide lernten sich bei British Airways kennen. Schon früh bauten sie, aus eigenen Mitteln, ein Partyzubehör-Unternehmen auf. 1987 gestartet, verhalf es der Familie Middleton zu Wohlstand – Millionen verdienten sie damit. Doch der Erfolg hielt nicht ewig: 2023 mussten sie ihr einst florierendes Geschäft aufgeben, unter anderem bedingt durch die Pandemie und damit verbundene finanzielle Probleme.
Der Einfluss von Carole Middleton auf Kates Weg
Laut Andersen blieb Camilla auch Carole Middleton gegenüber kritisch und bezeichnete sie als „taktlose Opportunistin“ sowie „Intrigantin“. Schon zuvor hatte die Royals-Kennerin Tina Brown in ihrem Buch The Palace Papers betont:
„Ihre (Caroles, Anm. d. Red.) Fingerabdrücke sind überall auf Kates ersten Zügen auf dem königlichen Schachbrett“.
Kates Familie stand auf ihrem Weg zum Königshaus an ihrer Seite. Doch Camilla fürchtete offenbar, dass genau diese Herkunft nicht ins Königshaus passe. Stattdessen setzte sie auf Tradition und adelige Wurzeln. Auch das Detail, dass Kate nicht wie üblich in der Glaskutsche, sondern in einer Rolls-Royce zur Hochzeit fuhr, bot Anlass für Diskussionen. Die royale Etikette bestimmte jahrelang, welche Abläufe dem Protokoll entsprechen. Dennoch ließ sich das Paar nicht beirren: William und Kate blieben zusammen und gingen ihren Weg, unabhängig von Zweifeln seitens Camilla.
Keine Konsequenzen für das Königshaus
Trotz aller Bedenken und Vorbehalte fand die Hochzeit statt, und die Familie Middleton ist trotz aller Höhen und Tiefen ein Teil der britischen Monarchie geblieben. Offizielle Konsequenzen oder Eingeständnisse zu den damaligen Vorwürfen sind laut Bunte.de nicht bekannt. Der Einfluss von Carole und Michael Middleton ist, wie Tina Brown es formulierte, „überall“ sichtbar – und vielleicht war genau das der Grund für Camillas Skepsis. William ließ sich dennoch nicht von seinem Weg abbringen und entschied sich für die Liebe.
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Verwendete Quelle:
Camilla sprach sich gegen Hochzeit von William & Kate aus - BUNTE