Daniel Küblböck: Schauspielschule nimmt Abschied von ihrem ehemaligen Schüler

Daniel Küblböck: Schauspielschule nimmt Abschied von ihrem ehemaligen Schüler

Seit mehreren Monaten gilt Daniel Küblböck bereits als vermisst - nun gedenkt seine ehemalige Schauspielschule mit einer ergreifenden Geste ihrem verschwundenen Schützling. 

Auch wenn der Fall Küblböck laut Behörden noch bis 2092 offen bleiben soll, sind sich viele sicher, den Entertainer nie wieder lebend zu Gesicht zu bekommen. Zudem soll er sich neben seinem mysteriösen Verschwinden zuvor auch auf seiner Schauspielschule reichlich seltsam verhalten haben. Trotz allem hat sich seine ehemalige Schauspielschule nun dazu entschlossen, ihrem verschwundenen Schüler auf rührende Weise zu gedenken. 

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Rührende Geste vom ETI zum Verschwinden Küblböcks  

Eigentlich hätte Daniel zusammen mit seinem Jahrgang in diesen Tagen sein Abschlusszeugnis in den Händen halten sollen - für seine ehemalige Schauspielschule der Anlass, auf rührende Weise an ihren ehemaligen Schüler zu erinnern. Auf der Homepage des Europäischen Theaterinstituts ist eine Schwarz-Weiß-Aufnahme des Sängers zu sehen, daneben stehen die Zeilen: „Wir vermissen unseren Schüler Daniel Kaiser-Küblböck, der am 30. November 2018 seine Ausbildung am ETI Berlin beendet hätte.“  

ETI weist Mobbing-Vorwürfe entschieden zurück 

Schon vorher hatte es Gerüchte darüber gegeben, dass Daniel Küblböck an seiner Schauspielschule Opfer von Mobbing war - in einem Brief, der auf der Facebook-Seite des Fanclubs des Sängers aufgetaucht war, soll Daniel geschrieben haben: „Dieses monatelange Mobbing an meiner Schule (und) in meiner Klasse hat mich doch zutiefst in meiner Seele erschüttert.“ Das ETI jedoch wehrt sich gegen die Vorwürfe: „Die Behauptung über Mobbing an unserer Schule weisen wir strikt zurück“ lässt die Schauspielschule mitteilen. Schulleiter Robert Mau erklärte gegenüber der Bild: „Daniel gehört zu dieser Klasse und zu unserer Schule. (...) Es ist für uns selbstverständlich, ihn in die Absolventengalerie aufzunehmen.“

• Sophie Kausch
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