Wegen Heidis Mädels: ProSieben kriegt Ärger mit dem Gesetz

Wegen Heidis Mädels: ProSieben kriegt Ärger mit dem Gesetz

Germany's Next Topmodel läuft nun seit dreizehn Jahren über deutsche Bildschirme. Die Highlights der Shows sind bis jetzt immer bizarre Fotoshootings und radikale Umstylings gewesen. Doch die gewaltvollen Szenen, die sich vor den Kameras von ProSieben abgespielt haben, könnte all das in den Schatten stellen und für eine negative Aufmerksamkeit sorgen.

Heidi Klum schwebt momentan auf Wolke sieben und kommt aus dem Schwärmen von ihrem Tom gar nicht mehr heraus. Auch sonst kennt man das Model fröhlich und immer gut gelaunt. Ein Vorfall in der von ihr moderierten Sendung Germany's Next Topmodel könnte allerdings dafür sorgen, dass der Model-Mama die gute Laune vergeht.

ProSieben im Konflikt mit dem Gesetz

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Wie die Berliner Morgenpost berichtet, wird Kandidatin Lena von Mitstreiterin Jasmin körperlich angegriffen. Diese erklärt in einer Instagram-Story, dass sie Lena eine Respektschelle verpasst habe. Laut Lena geht der körperliche Angriff aber noch viel weiter: Jasmin habe ihr sogar Haare ausgerissen. Der Anwalt von Lena, Christian Nohr, möchte nun verhindern, dass die Attacke ausgestrahlt wird: "Es geht nicht an, dass ein Fernsehsender filmt, wie eine Minderjährige von einer anderen Teilnehmerin geschlagen wird und das Kamerateam nicht sofort einschreitet, sondern die Szene weiter filmt und ProSieben nunmehr über den Vorgang in der nächsten Sendung berichten will.“ Neben einer Klage gegen den Sender und die Angreiferin müssen sich wahrscheinlich auch zwei Kameramänner vor dem Gesetz verantworten.

Alles für die Quote? 

Nohr wirft der Klum-Show vor, alle moralischen Grundsätze über Bord zu werfen und alles dafür zu tun, die Einschaltquote zu steigern. ProSieben wehrt sich allerdings gegen die Vorwürfe. Man sei sofort eingeschritten. Heidi Klum zeigt sich auf jeden Fall betroffen von dem Vorfall: "Das ist echt traurig, was hier heute passiert ist." Vielleicht nutzt das Model den Angriff ja dazu, sich gegen jedwede Gewalt auszusprechen. Um alles Weitere kümmert sich die Justiz.  

• Sarah Kirsch
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