„Der Ballermann ist nicht Mallorca“: Christine Neubauer erklärt, warum sie sich nicht traut © christineneubauerofficial
Veröffentlicht am 30/05/2026 um 11:20 von der Redaktion

„Der Ballermann ist nicht Mallorca“: Christine Neubauer erklärt, warum sie sich nicht traut

Christine Neubauer lebt seit einiger Zeit auf Mallorca, fühlt sich der Insel tief verbunden – doch um den Ballermann macht sie lieber einen weiten Bogen. Was steckt dahinter?

Manche trifft man regelmäßig an den angesagtesten Hotspots der Insel, doch für Christine Neubauer gilt das ganz und gar nicht. Die Schauspielerin, die seit einiger Zeit auf Mallorca lebt, ist längst mehr als nur ein Gast auf der Sonneninsel. Trotzdem meidet sie eine der berühmtesten Partymeilen Europas: den Ballermann. Warum sie sich dort nicht blicken lässt? „Ich traue mich nicht“, gesteht die 63-Jährige ganz offen im Interview mit der Neue Osnabrücker Zeitung. Der Grund: Zu groß sei die Gefahr, direkt erkannt und von Feiernden belagert zu werden. Neubauer erzählt etwa von einer alltäglichen Szene, die für sie zum kleinen öffentlichen Spektakel wurde:

„Als die Leute mich sahen, ging das Gegröhle schon los: 'Die Neubauer!'“

Ballermann? Für Christine Neubauer eine Partyzone zu viel

Die Fernsehlegende beschreibt ihr Verhältnis zu Mallorca klar:

„Der Ballermann ist nicht Mallorca und vor allem ist er nicht mein Mallorca.“

Und auch wenn sie die Insel liebt und sich absolut heimisch fühlt, zieht sie es vor, sich aus der berüchtigten Feierzone herauszuhalten. Sogar private Einladungen locken sie nicht: „Ich habe sogar so eine Art Einladung“, räumt sie ein, kann sich aber einen Besuch dennoch nicht vorstellen. Tatsächlich war Neubauer schon einmal im Megapark – aber nur zu einer geschlossenen Veranstaltung mit geladenen Gästen. Um nicht erkannt zu werden, kam sie mit Perücke, doch auch das schützte sie nicht vor der Aufmerksamkeit:

„Das war eine Mottoparty mit geladenen Gästen, im geschlossenen Bereich. Ich hatte eine Perücke auf und wurde trotzdem erkannt. Wenn ich mich je an den Ballermann wage, wird es auf jeden Fall schwierig.“

Die Angst, als Promi im Mittelpunkt zu stehen, bestimmt ihre Ausgehgewohnheiten auf Mallorca maßgeblich.

Zwischen Promi-Alltag, Vorurteilen – und neuen Projekten

Trotz Vorurteilen gegenüber Mallorca („nicht völlig unberechtigt, träfen aber nur einen kleinen Teil der Insel“), bleibt sie der Region treu – und lebt nach ihrem Grundsatz:

„und zum Ballermann sage ich nur: Leben und leben lassen.“

Begegnungen mit Szenegrößen wie Lorenz Büffel laufen bei ihr entspannt, aber unaufgeregt ab. In einem Café stellte sich der Sänger ihr offiziell vor:

„Guten Tag, Frau Neubauer, mein Name ist Lorenz Büffel. Das hier ist meine Mutter, und die hätte gern ein Foto mit Ihnen.“

Seitdem haben die beiden sogar ihre Nummern getauscht, wie Neubauer augenzwinkernd erzählt. Zu einem seiner Konzerte würde sie theoretisch gerne gehen, aber:

„Ich traue mich nicht.“

Auf der anderen Seite hat sich privat für Christine Neubauer viel getan: Erst Anfang Mai 2026 heiratete sie ihren langjährigen Partner, den chilenischen Fotografen José Campos, ganz intim auf Mallorca. „Unsere Hochzeitsreise geht nach Chile“, verrät sie und plant mit Campos neue Projekte in Südamerika: Mit ihrer gemeinsamen Produktionsfirma Santiago Film entsteht ein Roadmovie in der Atacama-Wüste, dem Ort ihres Kennenlernens. Familie und Arbeit werden dabei gekonnt verknüpft, denn unterwegs soll auch die Familie von José Campos besucht werden. Das Paar bleibt seiner Wahlheimat aber treu, pendelt zwischen den Balearen und Deutschland und genießt die Sonnenseite des Insellebens – eben ganz abseits vom Ballermann-Rummel.

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Verwendete Quelle:

"Landärztin" Christine Neubauer aus München traut sich nicht auf Ballermann