Riccardo Staudt: Deutscher Influencer mit 22 Jahren auf Zypern gestorben © Riccardo Staudt
Veröffentlicht am 11/09/2026 um 11:00 von der Redaktion

Riccardo Staudt: Deutscher Influencer mit 22 Jahren auf Zypern gestorben

Riccardo Staudt, besser bekannt als Noah Segsy, ist mit nur 22 Jahren unter mysteriösen Umständen auf Zypern gestorben. Was geschah wirklich an jenem Abend in Paralimni?

Die Nachricht kam wie ein Schock für seine Community: Riccardo Staudt, als Influencer und OnlyFans-Creator unter dem Namen Noah Segsy unterwegs, wurde abends leblos im Becken einer Apartmentanlage in Paralimni auf Zypern entdeckt. Der Notruf erreichte die Rettungskräfte gegen 21:20 Uhr Ortszeit. Wenig später bestätigten Ärzte im Krankenhaus von Famagusta seinen Tod. Für viele bleibt unfassbar, wie es zu diesem tragischen Verlust kommen konnte.

Wie kam es zum Unglück? Rätsel um die letzten Minuten

Obwohl die Autopsie ein klares Ergebnis brachte – „Ertrinken“ laut Bild – werfen die Umstände viele Fragen auf. Die Polizei von Paralimni hat die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Bislang ist unklar, warum Riccardo in der nicht besonders tiefen Poolanlage in Gefahr geriet. Auch der Bericht von Focus betont, dass ein Ungleichgewicht als Ursache unwahrscheinlich erscheint: Die Tiefe des Beckens hätte laut den Recherchen kaum zu einer tödlichen Notlage geführt. Wer genau vor Ort war oder wer Riccardo aus dem Wasser holte, bleibt genauso ungeklärt wie der Ablauf vor dem folgenschweren Anruf beim Notruf. Die Polizei hält sich mit Details zurück:

„Die Polizei in Paralimni untersucht den Vorfall weiter.“

Arbeitsbeziehung zu Zypern: Nur Zufall oder mehr?

Riccardo hatte 2023 sogar offiziell eine Firma in Paralimni angemeldet. Das scheint mehr als nur ein privater Anlass für seinen Aufenthalt gewesen zu sein – sein Profil als Unternehmer war in der Influencer-Szene bemerkenswert. Offen bleibt, wie eng seine geschäftlichen Verbindungen zum Ort wirklich waren. Sein Tod sorgte auch für Wellen unter seinen Fans und Weggefährten, die zahlreich ihre „Beileidsbekundungen“ unter seinem letzten Instagram-Post hinterließen.

Abschied und offene Fragen in der Community

Das Schicksal des jungen Influencers lässt nicht nur sein Umfeld in Trauer und Ratlosigkeit zurück. Auch sein Online-Auftritt, der bis zuletzt Aufmerksamkeit erregte, wird unter diesem tragischen Vorzeichen betrachtet. Die Organisatoren einer eigens gestarteten Spendensammlung möchten der Familie helfen, den Leichnam nach Deutschland überführen zu lassen und die Beerdigungskosten zu decken. Die Behörden haben sich zu den Ereignissen vor dem Notruf nicht weiter geäußert. Was wirklich in den Minuten vor seinem Tod passierte, wissen derzeit nur wenige.

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