„Mein Account wurde gehackt“: Verwirrung um König Charles und falsche Todesmeldung
Schon wieder sorgt eine Falschmeldung über den britischen König Charles III. für Aufregung in den sozialen Medien. Wie kam es zu diesem Vorfall und was steckt eigentlich dahinter?
Nicht zum ersten Mal kursiert eine sensationelle Nachricht über die britische Monarchie, doch diesmal trifft es König Charles III. höchstpersönlich: Am Donnerstagnachmittag des 3. September 2026 sorgte eine Todesmeldung für einige Minuten auf der Plattform X für Rätselraten. Ausgerechnet auf dem Account von Royal-Insiderin Rebecca English, die normalerweise für die Daily Mail seriös berichtet, erschien plötzlich die Nachricht, der Monarch sei verstorben. Das Chaos im Netz dauerte kurz, aber die Gerüchte verbreiteten sich wie ein Lauffeuer – bis die Nachricht rasch wieder gelöscht wurde. Doch wie kam es dazu? Dabei kommt die Frage auf, wie schnell heutzutage falsche Nachrichten um die Welt gehen können und wie groß das Bedürfnis der Öffentlichkeit nach Klarheit ist. Die kurze Verfügbarkeit des Posts reichte aus, um Diskussionen rund um Charles’ Gesundheitszustand aufs Neue zu entfachen, nicht zuletzt, weil der britische König bereits in der Vergangenheit Schwerpunkt von Spekulationen war. Gerade in Zeiten, in denen soziale Medien viele Informationen ungeprüft weiterverbreiten, wird deutlich, wie sensibel das Thema Royals und ihre öffentliche Wahrnehmung ist.
Rebecca English: „Mein Account wurde gehackt“
Die erfahrene Journalistin Rebecca English geriet ungewollt ins Zentrum der Diskussion. Gegen 17:10 Uhr am 3. September wurde von ihrem X-Konto die Todesnachricht über König Charles abgesetzt. Nur wenige Momente später war der Post verschwunden. English meldete sich kurz darauf selbst zu Wort und erklärte öffentlich:
„Mein Account wurde gehackt. Ich werde mich von diesem Konto abmelden und es zurücksetzen. Danke an alle, die mich darauf aufmerksam gemacht haben.“
So viel zur schnellen Klärung von ihrer Seite, doch bei vielen Usern hinterließ die Episode einen schalen Nachgeschmack. Besonders auf Plattformen wie X herrscht eine Atmosphäre, in der unglaubwürdige oder reißerische Inhalte oftmals höhere Aufmerksamkeit bekommen als echte Nachrichten. Ähnlich turbulent ging es bereits im Mai 2026 zu: Die Radiostation Radio Caroline spielte am 19. Mai versehentlich eine vorproduzierte Nachruf-Ansage auf Charles III. ab und sorgte für 16 Minuten Sende-Stille auf DAB+. Erst etwa eine halbe Stunde später gab es eine Entschuldigung. Die Regulierungsbehörde Ofcom nannte das Vorgehen damals einen „schweren Verstoß“ gegen die Rundfunkvorgaben. Auch dieser frühzeitige Irrtum sorgte seinerzeit kurz für Verwirrung und unterstrich, wie groß das öffentliche Interesse am britischen Königshaus nach wie vor ist. Rebecca English ist sonst vor allem als sachliche Informantin bekannt und musste nun ihren Account absichern, um weiter glaubwürdig zu bleiben. Wie wirkt sich wiederholter Fake-News-Alarm auf das Vertrauen in Medien und Experten aus?
Der Palast setzt auf Normalität und sendet Zeichen der Entwarnung
Direkt nach dem Vorfall gab es von offizieller Seite kein Statement zu dem Hackerangriff – dafür aber eine klare Reaktion durch die Taten: Am selben Abend erschien auf dem Instagram-Kanal der Royal Family ein Video von Queen Camilla, in dem sie den Ebony Horse Club in Brixton besuchte und sich als Vereinspräsidentin engagiert zeigte. Währenddessen veröffentlichte der Palast ebenfalls am 3. September die Bekanntgabe, dass Sultan Haitham bin Tarik, der Sultan von Oman, im Oktober 2026 zu einem Staatsbesuch erwartet wird. Von Hektik, Unsicherheit oder gar einem medizinischen Notfall beim König war keine Spur. Im Gegenteil: Die Routine und die Präsenz weiterer, ganz normaler königlicher Termine wurden forciert. Diese kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit dürfte ein bewusst gewähltes Signal sein, alle Berichte über eine Krisensituation im Keim zu ersticken. Auch auf den offiziellen Kanälen blieb alles auffällig ruhig, und etwaige Fake-Meldungen wurden automatisch von den täglichen Pflichten und Ankündigungen des Palastes überdeckt.
König Charles: Öffentliche Auftritte als Antwort auf Gerüchte
Tatsächlich hatte Charles III. am 3. September 2026 einen Besuch im British Museum. Während seines Besuchs hielt der Monarch eine Rede, in der er auf die enge Freundschaft zwischen Großbritannien und Frankreich einging – der König zeigte sich quicklebendig und bei bester Gesundheit. Wie viele royale Beobachter bemerkten, präsentierte sich Charles III. fit und ohne jegliche Anzeichen von Krankheit oder Schwäche. Die offizielle Arbeit an öffentlichen Auftritten und die geplanten Termine liefen zum gewohnten Rhythmus weiter. Einen offiziellen Kommentar zur Hacker-Affäre gab es bis jetzt nicht, aber die Umstände sprechen für sich: Der Monarch ist wohlauf. Und so zeigte sich einmal mehr, wie wichtig für das Königshaus die eigene zuverlässige Außendarstellung auch in turbulenten Zeiten ist. Selbst kleinste Störungen – wie ein kurzer Hackerangriff – werden ausgeglichen durch Kontinuität und präsente Öffentlichkeitsarbeit. Viele Royal-Fans dürften beruhigt aufgeatmet haben, als klar wurde, dass alle Termine normal wahrgenommen wurden und der König auch weiterhin seine Rolle aktiv ausübt.
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Schon wieder Fake-Todesmeldung über Charles - Royal-Expertin muss sich erklären