„Bitte wissen Sie: Sie sind nicht allein“ Prinzessin Kate und ihre Three Peaks Challenge
Mit einer Bergtour rockt Kate Middleton gerade die britische Presse: Nach ihrer Krebserkrankung erklimmt sie drei Gipfel in nur 24 Stunden. Wie viel steckt hinter dieser Aktion – und was bedeutet sie für die Royals?
Die britische Prinzessin macht wieder Schlagzeilen – dieses Mal fernab jeder Hofetikette, mit Wanderschuhen und reichlich Durchhaltevermögen. Kate Middleton hat am Wochenende, wenige Monate nach ihrer überstandenen Krebserkrankung, die legendäre Three Peaks Challenge gewonnen. Ihr Ziel: Am Stück die Gipfel von Ben Nevis (1.345 Meter, Schottland), Scafell Pike (978 Meter, England) und Snowdon/Yr Wyddfa (1.085 Meter, Wales) bezwingen – 37 Kilometer zu Fuß, 3.000 Höhenmeter und fast 750 Kilometer mit dem Auto in 24 Stunden. Klingt verrückt? Für viele unmöglich – doch die 44-jährige Prinzessin hat’s gerockt.
Die Motivation hinter Kates Mammut-Tour
Was treibt eine Royal wie Kate dazu, sich nach schwerer Krankheit einer solchen Extremherausforderung zu stellen? Im Zentrum steht ihre persönliche Erfahrung:
„Krebs betrifft nicht nur den Körper. Er verändert, wie man denkt und fühlt, und beeinflusst jeden Bereich des Lebens. Ich weiß das persönlich.“
Diese Worte postete sie gemeinsam mit Ehemann William auf Instagram. Offen spricht sie darüber, wie tief sie das Thema berührt – und warum sie diesen Kraftakt wagt.
Vor allem wollte Kate mit dem Stunt für die Royal Marsden Cancer Charity Spenden sammeln. Die Stiftung, die Erwachsenen und Kindern eine rundum gute Versorgung ermöglicht, bekommt durch Kates Challenge jetzt neue mediale Aufmerksamkeit. Ziel ist ein Angebot, das mehr bietet als bloße Medizin: Bewegung, psychologische Unterstützung, Angebote gegen Angst und Erschöpfung, Austausch mit anderen Betroffenen und auch kreative Werkzeuge zur Bewältigung. Dabei lässt Kate keinen Zweifel:
„Jedes Jahr hören Hunderttausende Menschen in diesem Land die Worte, die niemand hören will.“
Familienpower, Ehrgeiz und ein großes Ziel
Bei dieser Challenge war Kate nicht alleine unterwegs: Die Bergrettung sorgte auf der Strecke für Sicherheit, und zum großen Finale am Snowdon wartete die Familie – Prinz William, die Kinder George, Charlotte und Louis, ebenso wie ihre Eltern Michael (77) und Carole Middleton (71) sowie Bruder James (39) – um mit ihr zu feiern. Los ging’s am Samstagabend am Ben Nevis, das Ziel wurde am Sonntag nach 24 Stunden erreicht. Alle waren stolz:
„Viele haben mich gefragt, warum ich diese Challenge mache. Zum Teil ist es persönlich. Ich bin so dankbar, hier zu sein, stark genug, diese Hügel zu gehen“, so Kate in einer vorab aufgenommenen Videobotschaft.
Übrigens: Laut Daily Mail war sie das erste bekannte Mitglied der britischen Royals, das dieses berühmte Wander-Triple gemeistert hat. Und jeder, der sich daran wagen will – ganz egal ob prominent oder nicht –, der braucht mindestens acht bis zwölf Wochen gezieltes Training für Muskeln, Kondition und Kopf.
Ein Zeichen für alle Betroffenen und ihre Angehörigen
„Bitte wissen Sie: Sie sind nicht allein.“
Kates Worte richten sich an alle, die selbst erlebt haben, wie sehr eine Erkrankung in alle Lebensbereiche greift – körperlich, psychisch, sozial. Gerade deshalb will die Prinzessin deutlich machen, dass Gemeinschaft, Austausch und Unterstützung ein Weg raus aus dem Gefühl der Ohnmacht sind. Ob sie gerade wandert oder im royalen Alltag: Ihr Statement bleibt klar und direkt.
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