"Ich werde [...] für uns beide erwachsen": Summer Terenzi spricht offen wie nie
In der ProSieben-Doku „Born Famous – Fluch oder Segen?“ lässt Summer Terenzi die TV-Zuschauer ganz nah an ihre Gefühlswelt. Warum bewegt der Tod ihres besten Freundes sie bis heute – und wie geht ihre berühmte Mutter Sarah Connor damit um?
Der Umzug in die erste eigene Wohnung zählt für viele junge Menschen zu den größten Meilensteinen überhaupt. Für Summer Terenzi heißt dieser Schritt in die Selbstständigkeit aber noch viel mehr: Es ist ein schwieriger Balanceakt zwischen Aufbruch und Abschied. Während um sie herum das Leben in Berlin lockt, trägt die 20-Jährige eine schwere Erinnerung bei sich – den Verlust ihres besten Freundes Chesko. In der ProSieben-Dokumentation spricht Summer erstmals offen darüber, wie sehr sie dieses Ereignis geprägt hat. Sie offenbart ihren ganz persönlichen Weg, aus dem Schatten des Schmerzes Stärke zu gewinnen und sich auch musikalisch zu emanzipieren.
Ein Unfall, der alles veränderte: Summers stille Trauer um Chesko
Es sind bewegende Worte, die die Zuschauer in der Doku zu hören bekommen. Summer erinnert sich:
„Erwachsen werden, ausziehen und so bedeutet mir sehr viel. Ich habe meinen besten Freund durch einen Autounfall vor ein paar Jahren verloren. Chesko war 18 und ich finds halt so krass. Wir haben immer darüber geredet und jetzt mache ich das alleine. Ich hab gerade das Gefühl, ich werde [...] für uns beide erwachsen.“
Der gemeinsame Traum von der Unabhängigkeit ist für sie damit zur Aufgabe geworden – die Leere, die Chesko hinterlassen hat, füllt sie nun mit Erinnerungen und eigenen Schritten ins Leben. Während andere in ihrem Alter vor allem ihre Freiheit genießen, verarbeitet Summer den Tod ihres Freundes kreativ.
Sarah Connor gerührt: „Es ist eine krasse Zeit gewesen“
Auch ihre Mutter Sarah Connor zeigt in der Doku eine unverstellte emotionale Seite. Im Gespräch mit Focus macht sie klar, wie sehr sie die Stärke ihrer Tochter bewundert und wie herausfordernd es für die Familie insgesamt ist, diesen Verlust zu begreifen:
„Es ist eine krasse Zeit gewesen [...] und es ist immer noch schwer, darüber zu sprechen.“
Über Summer sagt sie voller Respekt:
„sehr tapfer.“
Die Rolle der Mutter und die der Künstlerin treffen sich hier – denn auch sie weiß, dass sich aus Schmerz oft kreative Kraft entwickeln kann.
Mit Musik gegen die Trauer: Summers Weg zu sich selbst
Wie verarbeitet Summer diesen schweren Einschnitt? Den Song „Just Like We Plan“ hat sie schon vor drei Jahren fertig geschrieben – doch erst jetzt, sagt sie, fühlt sie sich bereit, ihn auch wirklich aufzunehmen. Für sie ist Musik ein Ventil, um Gefühle herauszulassen, die sonst unausgesprochen bleiben würden. Gleichzeitig beschäftigt sie sich in ihren Liedern auch mit ihrer Beziehung zu ihrem Vater Marc Terenzi: Hier geht es um persönliche Erfahrungen und ein echtes Bedürfnis nach Eigenständigkeit. Summer betont immer wieder, dass sie mehr sein will als nur „die Tochter von“: Sie arbeitet aktiv daran, sich als eigenständige Musikerin einen Namen zu machen und aus dem Schatten ihrer prominenten Eltern zu treten.
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Verwendete Quelle:
Summer Terenzi über Tod von Freund: Sarah Connor kann Tränen nicht aufhalten