Zitteranfälle von Angela Merkel: Ex-Kanzlerin verrät die Ursache

Angela Merkel steht am Dienstag, dem 7. Juni, im Berliner Ensemble zum ersten Mal seit Ende ihrer Amtszeit Rede und Antwort. Dabei äußert sie sich auch zu ihren Zitteranfällen, die bisher ohne Erklärung geblieben sind.

Journalist und Schriftsteller Alexander Osang interviewt am 7. Juni 2022 Altkanzlerin Angela Merkel im Berliner Ensemble bei Phoenix vor Ort. Dabei handelt es sich um das erste Interview, seit sie ihr Amt als Bundeskanzlerin an Olaf Scholz übergeben hat.

Im Interview fallen Fragen zu ihrer Russland-Politik sowie zur aktuellen politischen Lage, aber auch ihr Gesundheitszustand wird erwähnt.

Angela Merkel lüftet Geheimnis um ihre Zitteranfälle

In den letzten Jahren ihrer Kanzlerschaft hat sich die Bevölkerung über ihre Zitteranfälle gewundert. Eine Erklärung dazu gab es aber bisher nie. Am Dienstagabend ist es jedoch soweit: Angela Merkel lüftet das Geheimnis.

Während sich viele gefragt haben, wie es wohl um ihre Gesundheit stünde, geht die ehemalige Bundeskanzlerin erstmals auf die Bedenken ein. Alexander Osang fragt sie, ob die Zitteranfälle mit Erschöpfung zu tun hatten.

Zitteranfälle stehen im Zusammenhang mit dem Tod ihrer Mutter

Angela Merkel erklärt dabei, dass es sich bei den Zitteranfällen um die Auswirkungen von zu viel Stress im Zusammenhang mit dem Tod ihrer Mutter gehandelt haben dürfte.

Der erste Zitteranfall passierte, als der ukrainische Präsident Selenskyj nach Deutschland kam, wie sie sich gemeinsam mit ihrem Interviewpartner erinnert. Sie erklärt:

Ich glaube, es hatte mit zwei Dingen zu tun. Zum einen war ich, glaube ich, schon sehr erschöpft nach dem Tod meiner Mutter. Das hat mich doch mehr in Anspruch genommen, als ich dachte.

Sie hatte Angst, dass sich die Zitteranfälle wiederholen könnten

Zudem erwähnt Altkanzlerin Angela Merkel, dass die Zitteranfälle auch mit zu wenig Trinken zusammenhingen sowie mit der Angst, dass es erneut zu solchen Zwischenfällen kommen könnte.

Am Schluss hätte sie die Zitteranfälle ganz gut in den Griff bekommen, wenn sie sich bei der Nationalhymne beispielsweise auf einen Stuhl setzen konnte.

Nach 30 Jahren Politik gönnt sich Angela Merkel am Anfang ihres neuen Lebensabschnittes fünf Wochen alleine an der Ostsee. Die halbjährige Pause hätte ihr gut getan und es würde ihr gut gehen, erzählt die Altkanzlerin im Interview.

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