Kritik an Bikini-Bildern: So wehren sich bekannte Influencerinnen dagegen

Kritik an Bikini-Bildern: So wehren sich bekannte Influencerinnen dagegen

Sie sind es leid, ständig wegen ihres Körpers verurteilt zu werden, jetzt machen einige Influencerinnen ihrem Ärger Luft und setzen sich für ein gesundes Verhältnis zum eigenen Körper ein....

Seitdem es ihr Metier gibt, werden Influencerinnen, die täglich Fotos auf Instagram posten, häufig Opfer herber Kritik: Mal wegen ihres Körpers, mal wegen ihres Konsumverhaltens - sie stehen unter ständiger Beobachtung, und es wird kein gutes Haar an ihnen gelassen. Nun wehren sie sich immer mehr Frauen.

Bodyshaming im Sommer

Dieses bedauerliche Phänomen scheint sogar zuzunehmen, sobald der Sommer da ist. Bei jedem Foto, das sie im Bikini posten, bereitet es den schamlosen Internetnutzern größte Freude, jedes noch so kleine Detail ihres Körper ganz genau zu analysieren. Zwei Bloggerinnen haben genug davon, sich ständig für alles rechtfertigen zu müssen und machen ihrem Ärger in Form von Videos Luft.

Die erste von ihnen heißt Margot alias Youmakefashion. Die junge Frau postet ein Video auf ihrem Instagram-Account, das sie im Bikini ganz ohne Filter oder Bearbeitung zeigt. Unter dem Beitrag schreibt sie: „SO BIN ICH." Kurz darauf postet sie noch ein Foto, auch das zeigt sie ganz natürlich im Bikini.

Andere Influencerinnen schließen sich an  

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Und noch die Influencerin Noholita beschließt, sich dieser neuen Bewegung anzuschließen, nachdem es auf ein Video von ihr im Bikini Kritik hagelt. Ein Internetnutzer reagiert in einer Nachricht auf ihren Beitrag: „Es ist ja schön und gut, dass du deine Cellulite und Dehnungsstreifen präsentieren musst, aber hinterher machen es die anderen dir noch nach."

Völlig entsetzt von dieser Nachricht, beschließt Camille in einem YouTube-Video mit dem Titel "se soutenir au lieu de se rabaisser" (dt.: Sich unterstützen, statt erniedrigen) darauf zu reagieren. In dem 10-minütigen Video erklärt sie, dass es aufhören muss, das jede Frau im Bikini in Stücke gerissen wird: „Es ist schlimm, dass wir uns im Jahr 2019 noch immer dafür rechtfertigen müssen, Cellulite oder Dehnungsstreifen zu haben." Sie fügt hinzu: „Auch wenn viele Frauen Komplexe deswegen haben, immerhin sind 90% aller Frauen davon betroffen."

Frauen wie jede andere

Sehr inspirierende Botschaften, die zeigen, dass diese jungen Frauen trotz ihrer Bekanntheit von Kritik nicht verschont bleiben. Sie möchten zu verstehen geben, dass nur, weil sie ihren Körper zeigen, wie er ist, sie damit nicht sagen wollen, „ich akzeptiere, dass ich nicht perfekt bin", sondern, dass sie einfach „sind, wer sie sind", wie Youmakefashion erklärt. Und immer mehr Frauen folgen ihrem Beispiel....

Lea Pfennig
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