Henriette Richter-Röhl hat die Nase von Berlin voll: "Die Stadt ist zu laut und zu dreckig"
© henrietterichterroehl@Instagram
Henriette Richter-Röhl hat die Nase von Berlin voll: "Die Stadt ist zu laut und zu dreckig"

Henriette Richter-Röhl hat die Nase von Berlin voll: "Die Stadt ist zu laut und zu dreckig"

Schauspielerin Henriette Richter-Röhl pendelt zwischen Berlin und Mecklenburg-Vorpommern hin und her. Ginge es nur nach ihr, hätte sie der deutschen Hauptstadt allerdings schon längst den Rücken gekehrt.

Wer Fan der Telenovela Sturm der Liebe ist und auch sonst gerne durch die öffentlich-rechtlichen Sender zappt, der hat das Gesicht von Henriette Richter-Röhl sicherlich schon einmal gesehen. In einem Interview redet sie jetzt über ihre Familie und ihre Sehnsucht danach, nicht mehr in der Großstadt zu leben.

In Berlin wegen der Kinder

In einem Interview mitLiebenswert erzählt Henriette Richter-Röhl, dass sie das Leben in Berlin eigentlich satthabe und viel lieber auf dem Land leben würde. Allerdings bleibt sie vor allem aus Rücksicht ihrem Mann und ihren Kindern gegenüber noch in der Hauptstadt wohnen:

Ehrlich gesagt wäre ich schon längst aus der Stadt weg, wenn es nur nach mir ginge! Mir ist das alles zu laut, zu viel, zu dreckig und zu voll. An den Wochenenden, gerade im Sommer, tummeln sich alle an denselben Plätzen, gehen in den Park und denken "ach, ist doch auch schön" - aber das ist nicht das, was ich möchte. Mein Mann liebt die Großstadt und ihre kulturellen Vorzüge sehr, aber ich habe das Ganze ein bisschen satt. Ich würde schon gern irgendwann aufs Dorf ziehen. Vielleicht in ein paar Jahren.

Da ihre Töchter aber noch in die Schule bzw. in die Kita gehen, sei es momentan nicht vorgesehen, aufs Land zu ziehen. Immerhin hat die Familie aber ein Häuschen in Mecklenburg-Vorpommern, das sie nutzen, sobald sie die Zeit dafür finden. Insbesondere in den Sommerferien und am Wochenende verschlägt es Familie Richter-Röhl dort hin. Ihrer Mutter könnten etwaige Umzugspläne aus bestimmten Gründen allerdings mehr als nur gefallen.

Familie in der Nähe

Die Schauspielerin wird außerdem auf ein Thema angesprochen, für das die 38-Jährige bislang noch keine Lösung parat hat: das Älterwerden der eigenen Eltern und deren mögliche Pflege. Die geborene Berlinerin dazu:

Mein Mann und ich machen uns ganz realistische Gedanken darüber, wie wir die Eltern in unsere Nähe holen können. Meine Mutter wohnt zum Beispiel an der Ostsee, wo es zwar wunderschön ist, aber wo eben nicht unser Leben stattfindet. Wir basteln da gerade noch an einem Plan.

Noch scheint es nicht eilig zu sein, aber in ein paar Jahren könnte es die Familie dann vielleicht genau dorthin verschlagen: Henriette Richter-Röhl könnte dann auf dem Dorf leben, nach dem sie sich so sehnt, und ihre Mutter wüsste die Tochter in der Nähe, wenn sie einmal auf Hilfe angewiesen ist. Wenn die Sehnsucht nach Berlin dann doch groß wird, können sie und ihr Mann der Stadt ja immer noch einen kleinen Besuch abstatten.

Von Simone Haug

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