Hotelbetreiberin Jessica Schwarz kämpft um Existenz: "Weiterer Lockdown wäre schwierig"
Hotelbetreiberin Jessica Schwarz kämpft um Existenz: "Weiterer Lockdown wäre schwierig"
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Hotelbetreiberin Jessica Schwarz kämpft um Existenz: "Weiterer Lockdown wäre schwierig"

Die Corona-Krise trifft die Hotels und Gaststätten besonders hart. Viele Existenzen sind bedroht - unter ihnen auch die von Schauspielerin Jessica Schwarz, die mit ihrer Schwester ein Designhotel betreibt. Die Angst vor der zweiten Welle macht ihr schwer zu schaffen.

Mit ihrer Schwester hat sich Schauspielerin Jessica Schwarz einen Traum erfüllt und sich ein zweites Standbein aufgebaut. Im hessischen Michelstadt betreiben die Schwestern das Designhotel "Träumerei" - doch seit dem Ausbruch von Corona müssen sie um ihre Existenz bangen, wie Jessica nun in einem Interview verrät.

Angst vor der zweiten Welle

Jessica Schwarz ist in Hessen aufgewachsen und das Hotel, das sie mit ihrer Schwester Sandra betreibt, ermöglicht der Schauspielerin, dem manchmal stressigen Leben in Berlin zu entkommen und in die ruhige Heimat zurückzukehren. Neben dem Hotel führen die beiden Schwestern auch das angrenzende Café.

Zwar läuft das Geschäft nach dem Lockdown im Frühjahr dank des super Sommers wieder gut, doch die Angst vor einer zweiten Welle lässt die Schwestern nicht zur Ruhe kommen, wie Jessica im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur verrät:

Wir müssen abwarten, wie wir durch den Herbst und Winter kommen. Ein weiterer Lockdown wäre auch für alle Angestellten sehr schwierig.

"Wir kämpfen!"

Viele Experten sagen für den kommenden Herbst eine zweite Corona-Welle voraus. Dies könnte für viele Gaststätten und Hotels das Ende bedeuten. Laut einer Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands Dehogo sehen rund 60 % der Betreiber die Corona-Krise als Existenzbedrohung an.

So auch Jessica und ihre Schwester Sandra. Doch so schnell wollen sie nicht aufgeben:

Wir kämpfen. Das Hotel läuft wieder ganz gut an, aber man merkt schon, dass sich die Menschen noch nicht gerne wieder in die Gastronomie rein setzen. Wir haben Glück mit dem tollen Sommer, wo die Gäste draußen sitzen können.

Hoffen wir, dass für Jessica und alle anderen Hotel- und Gaststättenbetreiber das Schlimmste ausbleibt und sie gut durch die Krise kommen.

Von Martin Gerst
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