Nach Shitstorm von Kamala Harris’ Vogue-Cover: Anna Wintour meldet sich zu Wort
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Nach Shitstorm von Kamala Harris’ Vogue-Cover: Anna Wintour meldet sich zu Wort

Von Pia Karim

Vogue-Chefin Anna Wintour hat einen riesigen Shitstorm für das Vogue-Cover kassiert. Jetzt äußert sie sich selbst zu dem Vorfall und will von nichts gewusst haben.

Es ist selten, dass schwarze Frauen das Cover der Vogue zieren. Umso größer ist die Ehre für Kamala Harris, es auf die Titelseite geschafft zu haben. Aber der Shitstorm kurz nach der Veröffentlichung lässt nicht lange auf sich warten.

Schwarze Frauen schlecht in Szene gesetzt

Für die Cover-Kritik gibt es zwei Gründe. Den ersten Grund nennen viele (vor allem schwarze) Frauen in den Kommentaren der Instagram-Seite der Vogue: Die dunkle Hautfarbe scheint oft Probleme bei der Farbauswahl des Hintergrunds und der Klamotten zu sein.

Viele Userinnen kritisieren, dass man schwarze Frauen nicht so gut in Szene setzen würde wie weiße Frauen. Ob die Kritik gerechtfertigt ist, könnt ihr selbst entscheiden: Das Vogue-Cover seht ihr im Video oben.

Keine professionelle Pose

Ein zweiter Kritikpunkt besteht vor allem an der Aufmachung des Covers: Die zukünftige Vizepräsidentin der USA lächelt ein bisschen unsicher in die Kamera. Sie trägt scheinbar ihre Freizeitklamotten und dazu Turnschuhe.

Die Kritik an dem Bild: Harris wird nicht so in Szene gesetzt, wie es sich für die wohl mächtigste Frau der USA gehören würde. Für viele ist die Aufmachung des Fotos nicht sehr respektvoll. Das sieht wohl auch Harris selbst so, ein Insider erzählt gegenüber der Daily Mail:

Schwarze Frauen auf dem Cover der Vogue sind eher selten. Das war ihr so wichtig. Sie ist sehr enttäuscht!

Es soll keine Absprache stattgefunden haben

Anna Wintour reagiert auf den riesigen Shitstorm gelassen. Bei Sway, einem Podcast der New York Times, verrät sie, dass die Wichtigkeit und das Ansehen der zukünftigen Vizepräsidentin auf keinen Fall runtergespielt werden sollen.

Das Beraterteam um Kamala Harris besteht darauf, ein professionelleres Bild ausgesucht zu haben. Die Vogue-Chefin wiederum bestreitet, dass es eine Absprache diesbezüglich gegeben haben soll. Wintour spricht sich ganz klar für das lockerere Bild aus:

Wir dachten, dass das weniger formelle Foto die aktuelle Zeit besser widerspiegelt.

Zweites Cover

Die Chefin des Modemagazins betont in dem Podcast außerdem, dass Harris sich ihre Outfits für das Fotoshooting selbst ausgesucht hat und die Sneaker, die viele kritisieren, sogar ihre Lieblingsstücke gewesen seien.

Trotzdem scheint die Vogue die Kritik der Userinnen und von Kamala selbst sehr ernst zu nehmen, denn inzwischen gibt es ein alternatives Cover, auf dem die Politikerin in einer professionelleren Pose zu sehen ist und mehr Selbstvertrauen ausstrahlt. Auch diese Titelseite könnt ihr euch im Video oben ansehen.


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