So daneben soll sich Küblböck in der Theaterschule benommen haben

So daneben soll sich Küblböck in der Theaterschule benommen haben

Seit dem Verschwinden von Daniel Küblböck auf dem Kreuzfahrtschiff der AIDAluna wird viel über seine Beweggründe spekuliert. Nach einem Facebook-Post, indem der Sänger seiner Schauspielschule Mobbingprobleme vorwarf, wird das Institut stark kritisiert und von seinen Fans zur Verantwortung gezogen. Mit knallharten Worten schlägt der Theaterchef nun zurück.

„Ein durch unbelegte, im Netz kursierende Mobbing-Behauptungen ausgelöster Shitstorm ist über uns hereingebrochen, der sowohl Daniel gegenüber unwürdig ist, als auch dem Ansehen unserer SchülerInnen, AbsolventInnen und DozentInnen schadet“, kritisiert Robert Mau gegenüber der BILD. Er ist der Vorsitzende des Europäischen Theaterinstituts (ETI), an dem Küblböck seit 2015 studierte. Seine Einrichtung sieht sich nun großen Anfeindungen im Internet gegenüber – die Reaktionen von Küblböcks Fans sind so schlimm, dass sogar die Facebook-Seite der Schule vorübergehend stillgelegt wird.

Auch interessant
Küblböcks Sprung: Überwachungsvideo endlich in Deutschland zu sehen!

Küblböck habe etwas falsch verstanden

Der ehemalige DSDS-Teilnehmer hatte Anfang August schwere Vorwürfe gegen das ETI erhoben. In einem Facebook-Post schrieb er: „Dieses monatelange Mobben an meiner Schule in meiner Klasse hat mich doch zutiefst in meiner Seele erschüttert.“ Da habe Küblböck aber etwas falsch verstanden, so Mau. Und überhaupt wisse „keiner genau, ob der Post von ihm stammt.“ 

Mehrere Male habe ich ihm zu einer Therapie geraten 

Nun ist es für Schulleiter Mau an der Zeit, seinerseits Vorwürfe gegen Küblböck zu erheben. Laut dem Vorstandsvorsitzenden der ETI sei Küblböck öfter betrunken zur Schule gekommen. „Er war aggressiv und unzuverlässig. Mehrere Male habe ich ihm zu einer Therapie geraten. Aber er blockte ab.“ Außerdem offenbart der Theaterleiter, dass Küblböck ihm am ersten Tag der Kreuzfahrt eine Nachricht geschrieben habe:  „Daniel schrieb, dass er durch seine Rolle der Aurora gemerkt hat, dass er eine Frau werden will. Das würde schmerzhaft werden, aber er freue sich.“

Daniel wirkte jedoch an Bord nicht glücklich 

Dieses Detail reiht sich ein in die Hinweise, dass Küblböck womöglich zur Frau werden wollte. Und gibt seinen Freunden und Bekannte recht, die nicht an einen Selbstmord glauben. Nach Dieter Bohlen, seinen Freunden und Olivia Jones äußern sich nun immer mehr Menschen. An Bord soll sich Küblböck jedoch nicht zufrieden gezeigt haben. Seine letzten Momente sollen dramatisch gewesen sein und er musste scheinbar in eine Notfallkabine verlegt werden. 

Die Theaterschule ETI hat indessen ihre Abschlussaufführungen des Jahrgangs, in dem auch Küblböck war, abgesagt.

• Sophie Kausch
Weiterlesen