Ilka Bessin beichtet: Kunstfigur „Cindy aus Marzahn“ musste aus einem bestimmten Grund sterben

Ilka Bessin beichtet: Kunstfigur „Cindy aus Marzahn“ musste aus einem bestimmten Grund sterben

Jahrelang flimmerte Ilka Bessin als Cindy aus Marzahn in ihrem pinkfarbenen Jogginganzug über die TV-Bildschirme - doch dann musste die schrille Kunstfigur sterben. Jetzt klärt Ilka Bessin im Interview mit der Bild über ihre Vergangenheit auf. 

2016 macht Ilka Bessin überraschend Schluss mit ihrer schrillen Kunstfigur. Ihre Fans sind ratlos von dem plötzlichem Ende. In ihrem Interview mit der Bild enthüllt die 47-Jährige pikante Geschichten aus ihrer Vergangenheit. 

Langzeitarbeitslos und Suizid-Gedanken 

Ilka Bessin hat nach dem Ende ihrer Kunstfigur „Cindy aus Marzahn“ ein Buch geschrieben. In ihrer Autobiografie mit dem vielsagenden Titel „Ungeschminkt“ will die 47-Jährige „sagen, wer hinter Cindy aus Marzahn steckt.“ Dass sie ein bewegtes Leben hinter sich hat, steht außer Frage. Sie jahrelang arbeitslos und denkt in ihrer verzweifelten Lage sogar über Selbstmord nach.

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Erpressung und Scham 

Doch schließlich nimmt ihr Leben dank der schrillen Kunstfigur „Cindy aus Marzahn“ eine drastische Wendung. Sie wird berühmt und zur Millionärin. Doch der Ruhm hat bekanntlich auch eine Schattenseite: Plötzlich melden sich zahlreiche Männer bei der Comedian und wollen mit ihr ausgehen: Dabei wird Ilka Bessin schnell bewusst, worum es den Kavalieren wirklich geht: ihr Geld. Das Ganze geht sogar soweit, dass die Millionärin erpresst wird, wie die 47-Jährige im Interview berichtet: Mit einem zeitweiligen Flirt hat Ilka Bessin Telefonsex. An sich nichts Außergewöhnliches in Zeiten von Tinder und Co. Doch ihr Date zeichnet das Gespräch heimlich auf und droht, die Aufzeichnung zu veröffentlichen - für sein Schweigen fordert er von der Millionärin viel Geld. Die TV-Berühmtheit schämt sich und fühlt ihr Ansehen bedroht. Sie entscheidet sich dagegen Anzeige zu erstatten und zahlt die Forderung. Über ihr stillschweigendes Bezahlen sagt Bessin der Bild: „Ich habe gedacht, ich bin die Einzige auf der Welt, die so was macht. (...) Heute weiß ich, dass das ein Fehler war.“

• Sophie Kausch
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