Carmen Geiss und die schräge Idee mit der Asche ihrer Eltern

Carmen Geiss sorgt mit einer unkonventionellen Idee im Umgang mit der Asche ihrer verstorbenen Eltern für Aufsehen. Während das deutsche Bestattungsrecht klare Grenzen setzt, sucht die Prominente nach kreativen Wegen, um diese zu umgehen.

Carmen Geiss, Die Geissens, Krematorium, Bestattung, Urne, Schweiz
© Gisela Schober@GettyImages
Carmen Geiss, Die Geissens, Krematorium, Bestattung, Urne, Schweiz

In Deutschland wird der Umgang mit der Asche verstorbener Menschen durch das Bestattungsrecht geregelt, das von Bundesland zu Bundesland variieren kann. Generell gilt für menschliche Überreste der Friedhofszwang, was bedeutet, dass die Verstorbenen auf einem öffentlichen oder konfessionellen Friedhof beigesetzt werden müssen.

Geregelt auf Landesebene

Einige Bundesländer lassen jedoch Ausnahmen zu, wie etwa die Beisetzung in speziellen Seebestattungsgebieten oder in ausgewiesenen Bereichen für Baumbestattungen. Im privaten Rahmen ist es nicht gestattet, die Asche von Menschen zu bewahren oder in der Natur zu verstreuen.

Im Vergleich hierzu sind die Bestimmungen für die Bestattung von Tierasche laut ARAG wesentlich flexibler. Tierbesitzer:innen dürfen die Asche ihrer Haustiere zu Hause aufbewahren oder auf ihrem eigenen Grundstück verstreuen, sofern sie dabei Naturschutzbestimmungen beachten.

Unterschiede zwischen Mensch- und Tierbestattung

Zudem gibt es spezielle Tierfriedhöfe, die für die Beisetzung in Urnen oder Särgen vorgesehen sind. Allerdings können auch hier lokale Vorschriften das Verstreuen der Tierasche in Naturgebieten einschränken, deshalb ist es ratsam, sich vorab bei den zuständigen Behörden zu informieren, so ARAG weiter.

Die Geissens haben laut Bunte die Asche von Carmens Eltern und dem Hund Dexter auf dem Kaminsims. Während die Urne mit den Überresten des Hundes keine Fragen aufwirft, da dies unproblematisch ist, stellt man sich schon die Frage, was es mit den Eltern auf sich hat.

In Deutschland ist dies nämlich wie erwähnt verboten. Laut blick.ch gibt es jedoch einen Trend vor allem in den Schweizer Grenzregionen zu beobachten: Anscheinend beauftragen Deutsche die Bestattung ihrer verstorbenen Verwandten im benachbarten Land. Und das geht so:

Die Asche der toten Deutschen wird durch die deutschen Bestattungsunternehmen per Post an die Schweizer Kollegen geschickt. In der Schweiz ist laut blick.ch damit der rechtliche Aspekt der der Kremation abgeschlossen. Gegen ein gewisses Entgelt wird die Asche dann wieder nach Deutschland versendet.

Umweg über die Schweiz

Und in der Schweiz sind auch andere Dinge möglich. Man kann aus Asche einen Diamanten pressen lassen. Und genau das schwebt Carmen Geiss für ihre Eltern als eine Art Wiedervereinigung vor, so Bunte. Das Institut Algordanza in der Schweiz wirbt auf der Website mit folgenden Worten dafür:

Um eine Diamantbestattung durchführen zu können, benötigen wir 250 g Kremationsasche oder 5 g bis 10 g Haare. Daraus extrahieren wir den verbliebenen Kohlenstoff, welchen wir dann zunächst in Graphit umwandeln und später zu einem Diamanten transformieren.

Bunte berichtet, dass Carmen Geiss von einem solchen Institut gehört haben will – und sie scheint recht damit zu haben. Sie könnte dies in der Tat machen lassen, wenn man dem Unternehmen glaubt, das versichert, dass alles "entsprechend der Gesetze der Deutschen, Österreichischen und Schweizer Bestattungsdienste" abläuft.

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Verwendete Quellen:

blick.ch: Deutsche schicken Urnen in die Schweiz
ARAG: Darf man Tiere im Garten beerdigen?
algordanza.com: Erinnerungsdiamanten und Diamantbestattung von ALGORDANZA™
Bunte: Carmen will aus der Asche ihrer Eltern einen Edelstein machen lassen

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