Man kennt sie als Reality-TV-Star, Unternehmerin und Teil einer der berühmtesten Familien der Welt: Khloé Kardashian. Doch im krassen Gegensatz zu ihrem eigenen Dasein im Rampenlicht geht sie mit ihren beiden Kindern True (7) und Tatum (3) einen ganz anderen Weg. „Meine Kinder haben kein Social Media. Sie haben in keiner Form Zugang zum Internet. Meine Kinder haben nicht mal Google. Sie haben gar nichts davon.“ Das verrät Khloé jetzt offen im Podcast „Khloé In Wonder Land“ und viele dürften darüber staunen.
Während Kameras seit Jahrzehnten quasi zu ihrem Alltag gehören, bleibt für ihre Tochter True und ihren Sohn Tatum das digitale Universum gesperrt und zwar komplett. Die beiden wissen weder, was Instagram noch TikTok ist. Selbst einfache Suchmaschinen bleiben tabu. Einzige Ausnahme: kleine Tanzvideos, die True nach Lust und Laune filmt. Doch für sie ist TikTok nichts weiter als ein Spiel.
„Meine Tochter sagt dann: 'Ich will ein TikTok filmen.' Sie wissen nicht, was TikTok ist, weil ich nie über TikTok rede.“
Diese bewusste Entscheidung setzt Khloé Kardashian sehr konsequent um. In ihrer Familie existieren die Begriffe "Social Media" und "Internet" schlicht nicht. Gesprächsstoff rund um digitale Trends fehlt vollkommen. Während andere Kinder schon früh mit Smartphones hantieren, wächst True ohne eigene Online-Präsenz auf. Nach Angaben ihrer Mutter weiß sie lediglich, dass Tanzvideos für Spaß sorgen und keinerlei Bezug zu einer Plattform wie TikTok besteht.
Social Media? Erstmal ausgeschlossen
Khloé Kardashian ist heute 41 Jahre alt und hat mit Social Media buchstäblich eine ganze Ära geprägt. Dennoch hält sie ihre Kids bewusst davon fern. Der Alltag mit Paparazzi? Für True und Tatum scheinbar völlig normal.
„Für sie ist es gewöhnlich, Paparazzi zu erleben. Es ist seltsam, aber das ist eben die Norm. Sie hinterfragen es nicht.“
Selbst Begriffe wie TikTok oder Instagram tauchen zuhause nicht auf; entsprechende Inhalte gibt es schlicht nicht.
Doch Khloé hat bereits konkrete Vorstellungen, wie es in Zukunft weitergehen könnte. So erzählt sie, dass True ihr erstes eigenes Handy an ihrem „Golden Birthday“ bekommen soll, am 12. April 2030, wenn sie 12 Jahre alt wird. Klare Ansage:
„Das heißt aber nicht, dass sie dann Social Media bekommt. Das heißt, sie bekommt ein Telefon.“
Den Zugang zu Netzwerken will Kardashian erst später genehmigen, am liebsten mit 16 oder 17 Jahren. Für sie steht das Wohl und die Privatsphäre ihrer Kinder an erster Stelle.
Im Podcast spricht sie ganz offen darüber, wie wichtig ihr ein schrittweiser Zugang zur digitalen Welt ist. Sie will, dass ihre Tochter zunächst lernt, wie ein Telefon im Alltag genutzt werden kann, ohne sozialen Netzwerken ausgeliefert zu sein. Die Kontrolle über den Medienkonsum bleibt so komplett bei den Eltern.
„Das heißt aber nicht, dass sie dann Social Media bekommt. Das heißt, sie bekommt ein Telefon.“
Ihr Credo: Junge Menschen sollten sich erst mit ausreichend Reife mit den Herausforderungen von sozialen Medien auseinandersetzen.
Paparazzi gehören dazu, Internet aber nicht
Auch wenn bei vielen Familien in Los Angeles das Thema „Handy“ schon im Grundschulalter aktuell ist, gibt es bei Khloé strikte Regeln. True ist im April 2018 auf die Welt gekommen, Tatum folgte im Juli 2022. Papa ist der Basketballprofi Tristan Thompson, mit dem Khloé Kardashian auch nach der Trennung ein gutes Verhältnis pflegt. Über ihn sagt sie selbst:
„Wir sind nicht füreinander bestimmt, aber er war dazu bestimmt, der Vater dieser Kinder zu sein.“
Die besondere Situation, in der True und Tatum aufwachsen, scheint sie ganz bewusst zu gestalten. Trotz Blitzlichtgewitter, Reality-TV und öffentlicher Aufmerksamkeit bleiben die Bildschirme bei Kardashian-Thompson jedoch schwarz, zumindest fürs Erste.
Medienbegegnungen gehören für die beiden Kinder seit frühester Kindheit selbstverständlich dazu. Neugier, warum Menschen Fotos machen, stellt sich selten ein. Für sie ist der Umgang mit der Öffentlichkeit so normal wie das Leben in jeder anderen Familie. Doch sobald es um digitale Kanäle geht, zieht Khloé eine scharfe Grenze: Kein Web, keine sozialen Netzwerke, kein Zugang zu Informationen aus dem Internet – und das auf unbestimmte Zeit. Im Mittelpunkt steht stets die bewusste Entscheidung, die Kinder vor digitalen Einflüssen und möglichen Gefahren zu schützen.
Auch das Verhältnis zum Vater ihrer Kinder, Tristan Thompson, bleibt frei von Konflikten – zumindest in Bezug auf die Erziehung. Khloé ist überzeugt:
„Wir sind nicht füreinander bestimmt, aber er war dazu bestimmt, der Vater dieser Kinder zu sein.“
Ihr gemeinsames Ziel: Für die Geschwister eine stabile und geschützte Kindheit schaffen, in der Privatsphäre und Geborgenheit an erster Stelle stehen. Der mediale Trubel bleibt für True und Tatum so eine Randerscheinung, mit der sie umgehen können, ohne dabei in die digitale Welt zu rutschen.
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