Das machte Charles nach Dianas Tod wirklich
Wenige Tage nach dem tragischen Tod von Prinzessin Diana erhitzt ein jetzt enthüllter Satz die Gemüter. Hat König Charles damals wirklich so gedacht?
Knapp drei Jahrzehnte später sorgt ein neues Enthüllungsbuch für Aufsehen: Charles Spencer, Dianas jüngerer Bruder, berichtet im 2026 erschienenen „Swan Song: Diana, My Sister“ von bislang unbekannten Momenten – und erhebt schwere Vorwürfe gegen Charles, den heutigen König.
Im Zentrum dieses neuen Streits stehen Aussagen, die lange Zeit im Verborgenen lagen. Charles Spencer beschreibt detailliert die Tage direkt nach dem Tod seiner Schwester. Für viele Royal-Fans rückt dadurch eine Phase, die von Millionen TV-Zuschauern miterlebt wurde, wieder ganz nah in den Fokus. Damals schien die Welt stillzustehen, die Familie stand im Rampenlicht. Und dennoch, so Spencer, gab es hinter geschlossenen Türen große Meinungsverschiedenheiten. Gerade diese privaten Einblicke sorgen jetzt dafür, dass das Interesse an den damaligen Ereignissen erneut aufflammt. Nicht nur Insider, sondern auch ganz normale Menschen spüren bei diesen Erinnerungen einen leisen Schauer.
Streit ums Begräbnis: Was passierte zwischen Spencer und Charles?
In den Tagen nach Dianas Tod kam es zwischen Charles Spencer (heute 62) und dem damals noch als Prinzen bekannten Charles (heute 77) offenbar zum Eklat. Im Mittelpunkt stand eine brisante Frage: Sollten die beiden Söhne William (damals 15) und Harry (damals 12) bei der Trauerprozession hinter dem Sarg ihrer Mutter laufen?
Spencer schildert in seinem Buch ein hitziges Telefonat. Er habe sich dagegen ausgesprochen, vor allem, um den damals erst 12-jährigen Harry zu schützen. Doch Charles hielt dagegen und verwies darauf, dass auch er als junger Mann bei der Beerdigung seines Großonkels Lord Mountbatten hinter dem Sarg gegangen sei. Spencer konterte: Charles sei damals circa 30 Jahre alt gewesen – ein großer Unterschied.
Der Austausch wurde zunehmend emotional, denn beide waren überzeugt, das Richtige für Diana und ihre Söhne zu wollen. Einerseits stand der Wunsch, die Jungen zu beschützen. Andererseits sollten sie als Teil der königlichen Familie eine Rolle in der öffentlichen Trauer spielen. Die Situation war mehr als angespannt, und so wirkt gerade die Atmosphäre jener Tage aus heutiger Sicht noch dichter und komplexer. So viele Augen waren auf die Royals gerichtet, doch niemand wusste, wie die richtige Balance gefunden werden könnte. War Charles zu streng? Oder handelte Spencer einfach aus der Perspektive eines zutiefst betroffenen Bruders?
Der umstrittene Satz und die Reaktion des Palastes
Wirklich schockiert zeigt sich Charles Spencer, als Charles während dieses Telefonats angeblich sagte:
„Sei versichert, wir werden sie schon bald vergessen.“
Spencer reagierte laut Buch sofort entsetzt:
„Ich kann nicht glauben, dass du das gerade gesagt hast.“
Solche Worte treffen auch Jahrzehnte später einen empfindlichen Nerv. Der Vorwurf, Dianas Tod könnte bald vergessen sein, erscheint im Rückblick fast unwirklich, angesichts der anhaltenden Popularität und Verehrung für die verstorbene Prinzessin. Der Satz zeigt, wie unterschiedlich Trauer erlebt und ausgedrückt wird – und wie tief die Gräben in den ersten Tagen nach dem Unfall tatsächlich waren.
Die Worte hallen bis heute nach. Am 6. September 1997 liefen sowohl William als auch Harry bei der Trauerfeier hinter dem Sarg ihrer Mutter, Seite an Seite mit ihrem Vater Charles, Großvater Philip (†99) und Onkel Charles Spencer.
Auf die Enthüllungen aus Spencers Buch wollte der Buckingham Palace laut thesun.co.uk nur allgemein reagieren: Man kommentiere keine Bücher, teilte der Palast mit. Ein Sprecher betonte allerdings: Verlust und Trauer „können Verstand und Urteil trüben und selbst Jahre später die Erinnerung unterschiedlich färben“.
Das Schweigen des Palastes spricht Bände. Es wird deutlich, dass der Umgang mit Trauer und die öffentliche Wahrnehmung eng miteinander verflochten sind. Alte Wunden heilen eben nicht automatisch mit der Zeit. Die Distanz, die König Charles heute verkörpert, kann die Emotionen der damaligen Tage anscheinend nicht ungeschehen machen. Gleichzeitig bleibt festzuhalten: Selbst die Royals ringen mit den Widersprüchen, die jeder Mensch im Trauerprozess erlebt.
Ein neues Licht auf alte Wunden?
Die Veröffentlichung des Buches lässt alte Konflikte der Royal Family wieder aufleben. Die Trauma-Verarbeitung nach Dianas Tod beschäftigt offenbar bis heute alle Beteiligten – und die Weltöffentlichkeit. Die Debatte, wie viel Wahrheit in alten Erinnerungen steckt, ist neu entfacht. Wer behält hier Recht – und was bleibt von Dianas Vermächtnis?
Die nächsten Wochen dürften zeigen, wie der Hof und die britische Öffentlichkeit mit Spencers Enthüllungen umgehen. Fest steht: Diana bleibt ein Symbol für wahre Menschlichkeit, für Verletzlichkeit und Stärke zugleich. Der nun publik gewordene Satz erinnert daran, dass die Royal Family nicht nur Repräsentanten sind, sondern in ihren dunkelsten Stunden ganz private Probleme und Zerwürfnisse austragen müssen. Wie viel Nähe können Royals überhaupt zulassen – und wie viel Fassade braucht das „System Windsor“? Die Hintergründe von 1997 wirken heute aktueller denn je. Es bleibt spannend, ob und wie Charles oder seine Söhne sich in Zukunft zu diesen Vorwürfen äußern werden.
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Verwendete Quelle:
Prinzessin Diana (†36): Charles Spencer enthüllt angebliche Worte von Charles nach Dianas Tod