Inmitten ihrer royalen Verpflichtungen wird Königin Letizia derzeit von besonders emotionalen Momenten begleitet. Innerhalb von nur sieben Tagen hat die 53-Jährige zwei prägende Persönlichkeiten aus ihrer Vergangenheit verloren – und beide waren mehr als nur enge Weggefährten aus der Welt des Journalismus.
Letizia ist keine gewöhnliche Königin: Bevor sie ins spanische Königshaus einheiratete, war sie selbst Journalistin, und das merkt man bis heute. Plötzlich reißen alte Wunden auf, die vielleicht nie ganz verheilt sind. Am Mittwochabend, dem 11. März 2026, betrat sie alleine die Trauerhalle an der Plaza de la Villa in Madrid. Der Grund: Sie wollte sich von Raúl del Pozo verabschieden – einem Mann, der als Journalist und Autor wie kaum ein anderer den spanischen Medienbetrieb geprägt hat. Erst eine Woche zuvor, am 4. März, hatte sie bereits an der Beerdigung von Fernando Ónega teilgenommen, dem Vater einer engen Freundin. Zwei bedeutende Abschiede in so kurzer Zeit – das bleibt auch für eine Königin nicht ohne Folgen.
Stiller Abschied von Raúl del Pozo
Am Mittwoch, keine 24 Stunden nach dem Tod von Raúl del Pozo (verstorben am 10. März 2026 mit 89 Jahren), zeigte sich Königin Letizia wieder einmal zutiefst menschlich. Sie erschien alleine zur Totenwache, im Gegensatz zur Trauerfeier von Ónega, bei der sie noch von ihrer Kabinettschefin begleitet wurde. In der mit Erinnerungen gespickten Halle lag nicht nur Trauer in der Luft, sondern auch der Duft von roten und gelben Rosen – ein Blumenstrauß, gesendet von Alt-König Juan Carlos (88), der Letizia bereits eine Woche zuvor in gleichartiger Weise beistand.
Mehr als Journalisten: Persönliche Bande und große Worte
Raúl del Pozo und Fernando Ónega waren für die Königin weit mehr als bekannte Kollegen. Beide stehen für die goldene Ära des spanischen Journalismus und Letizia hatte zu ihnen persönliche sowie berufliche Beziehungen. Der amtierende Bürgermeister von Madrid, José Luis Martínez-Almeida (50), brachte es gegenüber OK Diario auf den Punkt: Er bezeichnete del Pozo als:
„nicht nur Träger der Ehrenmedaille von Madrid, sondern auch ein außerordentlich beliebter Mensch“.
Solche Worte machen deutlich, wie sehr der Verstorbene auch außerhalb der Medienwelt geschätzt wurde.
Respekt und Anerkennung durch das Königspaar
Das spanische Königspaar zeigte sich nicht nur persönlich betroffen, sondern äußerte sich auch öffentlich. In einem bewegenden Statement auf den sozialen Medien schrieben König Felipe (58) und Königin Letizia über Raúl del Pozo: Er war „Journalisten der besten Literatur“ und ein:
„junger Reporter im Herzen, der sich wie im siebten Himmel fühlte, wenn er als Erster veröffentlichte“.
Die gemeinsame Erklärung betonte auch: Raúl besaß „die Präzision, die durch fundierte Lektüre und den Blick eines Menschen entsteht, der Straßen, Schatten und alle Ränder durchquert hat“.
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Verwendete Quelle:
Königin Letizia: Königin Letizias schwere Woche voller Abschiede









