Meghan Markle geht Kooperation mit Unternehmen ein, dem sie einst Sexismus vorwarf

Meghan Markle verkündet eine mehrjährige Kooperation mit einem amerikanischen Konsumgüterunternehmen und stößt mit ihrer Entscheidung auf Unverständnis. Schließlich hatte sie selbst vor zwanzig Jahren besagtem Unternehmen Sexismus vorgeworfen.

Diese Entscheidung wirft für viele einige Fragen auf. Das Unternehmen Procter & Gamble ist keine unbekannte Größe im internationalen Marken-Dschungel. So gehören Oral B, Gillette und Pampers zu dem Unternehmen.

Fragwürdige Unternehmensgeschichte

Wie viele Unternehmen der gleichen Größe blickt auch Procter & Gamble auf eine fragwürdige Unternehmensgeschichte zurück, wie Nau.ch berichtet. 2016 sorgt ein Bericht von Amnesty International für Aufsehen, indem eine Zusammenarbeit mit Palmölanbieter Wilmar International aufgedeckt wurde.

Der Palmöl-Konzern habe laut dem Bericht mit Kindern im Alter von acht bis 14 Jahren Geld verdient. Auch bei PETA steht Procter & Gamble in der Kritik, da es mit Tierversuchen arbeitet. Das Unternehmen hat also keine weiße Weste.

Meghan setzt sich schon als Mädchen für Gleichberechtigung ein

Auch Meghan selbst hat dem Unternehmen als 12-Jährige Sexismus vorgeworfen. Es geht um eine Werbung, in der Frauen auf ihren Platz in der Küche verwiesen werden. Das Ganze liegt über 25 Jahre zurück. Man sollte meinen, dass sich das Unternehmen zumindest diesbezüglich weiterentwickelt hat.

Marsellus Wallace@YouTube

Schließlich soll es in der Zusammenarbeit mit Meghan und Harry um eine "gerechtere Zukunft für Frauen und Mädchen" gehen. Was Meghan schon als kleines Mädchen wusste, setzt sie jetzt als Erwachsene konsequent fort: Man kann das Problem nicht einfach ignorieren, sondern muss Sexismus und andere Verbrechen aufzeigen und dafür sorgen, dass sie nicht mehr vorkommen.

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