Prinz Philip: Enhüllt? Er soll an Krebs gelitten haben
Offiziell starb Prinz Philip an "hohem Alter" im Jahr 2021. Doch eine aktuelle Biografie bringt neue Details ans Licht – hat der Ehemann der Queen wirklich jahrelang eine tödliche Krankheit verborgen?
Kaum jemand hat das britische Königshaus so geprägt wie Prinz Philip. Bis zu seinem Tod galt er als Fels in der Brandung – immer loyal an der Seite der Queen, stets pflichtbewusst. Die offizielle Version lautete: Nach vielen Ehejahren mit Königin Elizabeth ist er im April 2021 „an hohem Alter“ friedlich im Schloss Windsor eingeschlafen. Doch ein Buch des renommierten Biografen Hugo Vickers wirft nun eine brisante Frage auf: Hatte Prinz Philip in Wahrheit jahrelang mit einer schweren Krankheit zu kämpfen? Diese Enthüllung bewegt aktuell nicht nur eingefleischte Royal-Fans, sondern lässt auch einen neuen Blick auf sein langes Leben zu. Dennoch bleibt ungeklärt, wie viel aus seinem privaten Kampf jemals an die Öffentlichkeit gelangen sollte – oder durfte. Und hätte er ohne diese gesundheitlichen Herausforderungen länger ein aktives Leben führen können?
War Krebs der wahre Grund für seinen Rückzug?
Laut Auszügen aus Hugo Vickers' Biografie, die in der Mail on Sunday publik wurden, wurde bei Prinz Philip bereits im Juni 2013 während eines Krankenhausaufenthalts eine „Schattenbildung“ an der Bauchspeicheldrüse festgestellt. Die Ärzte hätten daraufhin einen inoperablen Tumor diagnostiziert. Die medizinische Prognose ist bei dieser Krebsart alles andere als rosig:
„Nur rund zehn Prozent der Patientinnen und Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs überleben laut Universitätsspital Zürich fünf Jahre nach der Erstdiagnose,“ so die Information im Artikel.
Doch Prinz Philip widersetzte sich offenbar jeder Statistik – er lebte nach dem mutmaßlichen Befund noch fast acht Jahre.Trotz der Diagnose blieb Prinz Philip seinem öffentlichen Leben erstaunlich lange treu. Nach außen hin präsentierte er sich wie gewohnt: diszipliniert, gereift und immer mit einem trockenen britischen Humor. Seine seltenen Erkrankungen wurden meist mit Schweigen übergangen. Vielleicht auch, um die Aufmerksamkeit nicht auf sich zu ziehen oder Unruhe in der Monarchie zu vermeiden?
Acht Jahre über den Erwartungen: Ein medizinisches Rätsel?
Bemerkenswert ist, dass der Prinz erst 2017, vier Jahre nach der angeblichen Diagnose, offiziell von den meisten royalen Pflichten zurücktrat. Hugo Vickers sieht einen Zusammenhang zwischen Erkrankung und dem teilweisen Rückzug – endgültig belegen lässt sich das allerdings nicht. Fest steht: Philip führte bis zuletzt ein erstaunlich eigenständiges Leben im Schloss Windsor. In den letzten Stunden vor seinem Tod, so beschreibt es Vickers, habe er sich sogar noch aus dem Pflegebereich mit seinem Rollator in die Oak Room „geschlichen“ und dort ein Bier getrunken. Am nächsten Morgen, nach einem Bad, sei er „peacefully fallen asleep“ – als Originalzitat im Buch. Die Queen sei nicht im selben Raum gewesen und habe es „bedauert, dass sie sich nicht verabschieden konnte“.Gerade solche privaten Details zeigen: Trotz aller royalen Distanz war Philip offenbar ein Mann, der das Leben bis zum Schluss selbstbestimmt und auf seine Art lebte. Sein länger als durchschnittliches Überleben nach der Diagnose gilt medizinisch gesehen fast als kleines Wunder. Laut Universitätsspital Zürich sind es nur zehn Prozent, die überhaupt die Fünf-Jahres-Grenze überschreiten – er lebte noch deutlich länger. Wie viel Willenskraft braucht es dafür? Und kann so eine innere Stärke tatsächlich Einfluss auf den Verlauf einer Krankheit haben?
Königliche Diskretion oder bewundernswerte Stärke?
Die offiziellen Mitteilungen des Palastes nannten nie eine Krebserkrankung, lediglich „hohes Alter“ als Todesursache. Die Erinnerung an Philip bleibt dennoch besonders: Ein Jahrhundertleben, geprägt von Diskretion und Durchhaltevermögen, und – möglicherweise – von einer bemerkenswert überstandenen Krankheit. Wie viel davon Wahrheit ist, lässt sich abschließend nicht klären. Sicher ist aber: Die Lektüre von Hugo Vickers' Biografie bringt den Menschen hinter der royalen Fassade näher denn je. Sein vorbildlicher Umgang mit Krankheit und Verantwortung bleibt ein faszinierendes Kapitel der britischen Monarchie. Wer weiß, ob nicht gerade diese Zurückhaltung, gepaart mit der berühmten Gelassenheit der Royals, einen Großteil seiner Ausstrahlung bis zum Ende geprägt hat?
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Verwendete Quelle:
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