Luxus-Exil: Juan Carlos lässt sich sogar Schinken mit der Post zuschicken

Ein Exil mit Luxus pur: Der spanische Altkönig Juan Carlos lässt es sich weiterhin königlich gut gehen trotz Flucht und Korruptionsvorwürfen. Auch aufs spanische Essen will er nicht verzichten.

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Unter Exil stellt man sich eigentlich etwas anderes vor, als es Juan Carlos zurzeit lebt. Der spanische Altkönig genießt nämlich weiterhin ein königliches Luxusleben.

Juan Carlos im Luxus-Exil

Im August 2020 sieht sich der Monarch gezwungen, sein Land zu verlassen. Sohn Felipe hat hart durchgegriffen und seinen Vater ins Exil verbannt. Der Grund: Korruptionsvorwürfe. Sogar seine Geliebte packt aus und spricht von seiner Diamenten-Besessenheit. Oder ist er doch nur Opfer eines Staatsstreiches? Mit der Presse spricht der Altkönig aber nicht mehr.

Sein Exil könnte luxuriöser nicht sein. Ziel seiner Flucht ist seine Privatinsel Nurai in den Vereinigten Arabischen Emiraten, wo er in einer Villa mit "bescheidenen" 1.050 Quadratmetern lebt.

Die Villa gehört der Herrscherfamilie von Scheich Khalifa bin Zayed al-Nahyan. Und in dieser fehlt es dem Altkönig eigentlich an nichts. Mit seinen vier Leibwächtern und zwei Bediensteten, wie die Bild berichtet, wird er rund um die Uhr bekocht und es ist immer sauber.

Serano-Schinken wird einfach eingeflogen.  Edouard Wormeringer@Pixabay

Ihm fehlt es an nichts, außer spanischem Schinken

Doch eine Sache vermisst er dennoch: das spanische Essen. Und dieses fehlt Juan Carlos so sehr, dass er es sich sogar regelmäßig auf die Insel schicken lässt. Der spanische Altkönig muss sogar im Exil auf nichts verzichten und er genießt dort iberischen Serano-Schinken.

Diese Details verrät nun eine Vertraute Juan Carlos, die französische Journalistin Laurence Debray in einem Buch. Dabei verrät sie auch, dass er täglich spanische Zeitungen liest, sich regelmäßig mit seinen Anwälten austauscht und mit seinen Töchtern und Königin Sofia über Video telefoniert.

Zu schaffen machen ihm lediglich seine Hüftschmerzen. Tägliche Fitnessübungen und Schwimmen sollen ihm dabei Erleichterung verschaffen. Zudem gibt er sich anscheinend zuversichtlich, eines Tages wieder in seine Heimat Spanien zurückkehren zu können.