Australische Brände: Der Doktor der Dschungel-Bewohner könnte bald obdachlos sein
© Andreas Rentz / Getty Images
Australische Brände: Der Doktor der Dschungel-Bewohner könnte bald obdachlos sein

Australische Brände: Der Doktor der Dschungel-Bewohner könnte bald obdachlos sein

Gestern startet das RTL-Dschungelcamp in eine neue Runde. Dieses Mal wird es aber keine lebendigen Tiere zu essen geben und aufgrund der Buschfeuer in Australien gibt es auch kein Lagerfeuer mehr, das es stets zu bewachen gilt. Die Brände betreffen allerdings nicht nur die Produktion der Sendung, sondern könnten einen der Stars auch im Privatleben besonders hart treffen.

Wer Ich bin ein Star - Holt mich hier raus! kennt, der weiß, dass zu der Sendung nicht nur zwölf (semi-)prominente Teilnehmer gehören, sondern ein bei den Zuschauern auch äußerst beliebtes Moderatoren-Duo sowie Dr. Bob, der den Camp-Bewohnern mit medizinischem Rat zur Seite steht. Kurz vor Beginn der neuen Staffel muss dieser jetzt allerdings Angst davor haben, dass sein Zuhause den Flammen zum Opfer fällt.

Gefährlich nahe

In einem Interview mit RTL beschreibt Dr. Bob, der mit richtigem Namen Robert McCarron heißt, dass sich die Feuerwalze immer weiter ihren Weg zu seinem Haus bahnt:

Ich bin wie viele andere Australier auch von den Bränden betroffen. Letzte Nacht war das nächste Buschfeuer ungefähr 27 Kilometer von unserem Haus entfernt. Heute Morgen waren es nur noch fünf Kilometer. Ich gucke echt jede Stunde aufs Handy und sehe, wie das Feuer näher kommt.

Camper sind bislang in Sicherheit

Obwohl wegen der Brände viel Kritik auf die Teilnehmer - teilweise sogar aus den eigenen Reihe - einprasselt, findet das Campt seit gestern trotzdem statt.

Das Feuer befindet sich bislang noch mehrere hundert Meter vom Camp entfernt. Dr. Bobs dazu:

Buschfeuer gibt es jedes Jahr in Australien, doch in diesem Jahr zählen sie zu den größten, die wir je hatten. Hier, rund um das Camp, sind wir sehr froh, da wir durch das tropische Klima nicht von den Bränden betroffen sind. Die Feuer, die uns hier am nächsten sind, sind zwei bis drei Autostunden, also hunderte Kilometer entfernt.

Die Bewohner werden von den verheerenden Folgen des Feuers also hoffentlich verschont bleiben. Für viele Menschen wie auch Tiere in Australien sieht es da leider anders aus. Hoffen wir, den Bränden kann bald Einhalt geboten werden und dass nicht noch mehr Unschuldige Schaden nehmen.

Von Martin Gerst

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